Gemeinde Steinhorst: Nach Leck in Ölfeld wird Lagerstättenwasser beseitigt

Leitung außer Betrieb

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Die betroffene Leitung beim Leck im Erdölfeld in Eldingen in der Gemeinde Steinhorst wurde außer Betrieb gesetzt: Dort waren rund 1500 Kubikmeter Lagerstättenwasser ausgetreten.

pg Steinhorst. Rund 1500 Kubikmeter Lagerstättenwasser sind am 17. Dezember im Erdölfeld Eldingen in der Gemeinde Steinhorst aus einer Leitung ausgetreten:

Das teilt Björn Völlmar, Sprecher der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in Hannover auf IK-Anfrage mit.

Es handelt sich laut Völlmar um Lagerstättenwasser aus einer Rohölaufbereitung, das im Wesentlichen aus Salzen und geringen Mengen an Kohlenwasserstoffen bestehe. Die Verunreinigung sei lokal begrenzt und Oberflächengewässer im Umfeld der Schadensstelle seien nicht betroffen.

Die betroffene Leitung bleibt außer Betrieb. Sie soll in den kommenden Monaten durch eine neue ersetzt werden. Der Betreiber hat dem LBEG jetzt ein Sanierungskonzept zur Zulassung vorgelegt, berichtet Völlmar. Das Sanierungskonzept werde zurzeit unter Beteiligung der unteren Wasserbehörde des Landkreises Gifhorn geprüft. Es umfasst Maßnahmen zur Beseitigung des Lagerstättenwassers aus dem Boden sowie die Errichtung von Messstellen zur Überwachung des Grundwassers.

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