Wiederholung in 2022 angepeilt

Landwirte zufrieden mit Resonanz auf Lichterkettenfahrt

Marco Göttel (l.) und Florian Dralle vom Orga-Team bei „Land schafft Verbindung“ vor einem mit Lichterketten geschmückten Trecker.
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Ziel erreicht: Marco Göttel (l.) und Florian Dralle vom Orga-Team bei „Land schafft Verbindung“ freuen sich über die Resonanz bei der Aktion.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
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Hankensbüttel/Isenhagener Land – Mission erfüllt: Die Landwirte von „Land schafft Verbindung“ (LsV) hatten und haben es sich zur Aufgabe gemacht, Weihnachtsstimmung zu verbreiten, Kinderaugen zum Leuchten zu bringen sowie für ihre Mitmenschen „einen Funken Hoffnung“ zu verbreiten. Das gelang ihnen unter diesem Motto am vergangenen Wochenende, 4./5. Dezember, bei ihrer Lichterkettenfahrt erneut bestens. Die Aktion macht nicht nur den staunenden und begeisterten Menschen am Straßenrand einen Heidenspaß, sondern auch den Landwirten selbst. Wenig verwunderlich hat LsV daher auch schon die Planungen für 2022 aufgenommen: Eine Wiederholung ist angepeilt.

Augenschmaus in Wentorf: Die beleuchteten Trecker von „Land schafft Verbindung“ ließen bei ihren Touren durchs Isenhagener Land und den Südkreis am vergangenen Wochenende, 4./5. Dezember, des öfteren die Münder der Zuschauer offen stehen.

Wie schon im Vorjahr, ging es jetzt wieder durch viele Teile des Landkreises. Und in 2021 wurden die Touren sogar noch deutlich ausgeweitet – auf vier an der Zahl. Der Wentorfer Florian Dralle von LsV dankt den Leuten an den Straßen und den Fahrern. Der Zuspruch aus der Bevölkerung sei sehr groß gewesen, die Menschen hätten sich an die Corona-Regeln gehalten. Die Resonanz war durchweg positiv: „Wir haben viele Rückmeldungen auf allen Wegen und in den sozialen Netzwerken erhalten.“ Gerührt zeigten sich die Landwirte insbesondere von den Reaktionen der Kinder auf die geschmückten Trecker.

Groß war auch die Unterstützung für die Aktion: Firmenchef Marcus Ritter stattete die Trecker mit Technik und Lichterschmuck vom Veranstaltungsservice Kampu Light aus der Sassenburg aus. Auch Kröger Events rund um Marcel Kröger war mit Veranstaltungstechnik – Ton und Lichtanlagen – am Start. Die schon aus dem Vorjahr bekannten beleuchteten Fässer, die von den Treckern in die Höhe gereckt wurden, kamen erneut zum Einsatz oder wurden von den Fahrern für diesen Zweck mitgebracht. Gmyrek und Fleischerei Friedrichs steuerten Bratwurst zur Verpflegung der Fahrer bei. Auch Privatleute überraschten diese in den Orten, etwa mit kulinarischen Leckereien: So überreichte eine Frau in Schweimke Sekt und Kekse. Auch Getränkekisten wurden für den Tross bereitgestellt.

Rentierschlitten „auf die Hörner genommen“: Bei ihren Fahrten – hier durch Hankensbüttel – boten die geschmückten Gefährte einen prächtigen Anblick. Die begeisterten Zuschauer an den Straßenrändern staunten.

Die Begeisterung am Wegesrand berührte die Landwirte. Dralle: „Wir wurden auch privat angeschrieben. Die Leute haben es toll gefunden.“ Man freue sich, wenn die Menschen an den Straßenrändern den Treckern und den Fahrern zuwinken, bitte aber darum, dass im kommenden Jahr Taschenlampen nicht direkt auf die Kabinen gerichtet werden – damit die Fahrer nicht geblendet werden.

„Wir machen es aus Freude“

Durch den Nordkreis führten drei der vier Touren: So ging es am vergangenen Samstag vom Startpunkt in Hankensbüttel über Emmen, Wunderbüttel, Knesebeck und Eutzen nach Wittingen sowie über Glüsingen und Alt-Isenhagen zum Skaterplatz in Hankensbüttel zurück. Eine zweite Tour am Samstag führte von Schönewörde über Wahrenholz, Westerholz, Wesendorf, Teichgut, Groß Oesingen, Klein Oesingen, Mahrenholz, Dedelstorf, Repke, Allersehl und Masel bis nach Sprakensehl. Am Sonntag folgte die Fahrt von Oerrel über Langwedel, Lingwedel, Repke, Allersehl, Weddersehl, Wettendorf, Bottendorf, Schweimke, Bokel und Behren bis nach Sprakensehl.

LsV dankt den Ordnungsämtern in Hankensbüttel und Wesendorf wegen der unkomplizierten Genehmigung der Touren. Es seien keine Steine in den Weg gelegt worden, so Dralle.

In diesem Jahr sind keine Weihnachtsmärkte möglich. Bei LsV gibt es daher Überlegungen, aus den Lichterkettenfahrten in Nicht-Corona-Zeiten eine Art Weihnachtsfeier zu machen, sagt Marco Göttel aus Hankensbüttel vom LsV-Orga-Team. Der Termin am zweiten Adventswochenende soll beibehalten werden und das Ganze soll auch auf ein Wochenende beschränkt bleiben.

Die Akteure zahlen die Aktion aus eigener Tasche – nicht nur durch die Spritkosten ihrer Trecker. Unzählige ehrenamtliche Stunden fließen zudem in die nötigen Vorbereitungen – durch die Fahrer und insbesondere durchs Orga-Team.

Da LsV kein Verein ist, dürfen keine Spenden angenommen werden. Leute, die etwas geben möchten, wird www.gifhorner-kinderfonds.de ans Herz gelegt. „Wir machen es aus Freude“, betont Göttel.

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