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Von Lampenfieber keine Spur

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Auch für den Sketch „Romeo und Julia“ gab’s viel Applaus von den Zuschauern.

jdo Hankensbüttel. Am Freitag, den 13. den 13. Theaterabend zu feiern, na wenn das kein Glück bringt! Und in der Tat lief beim Theaterfest der Hankensbütteler Grundschüler alles wie am Schnürchen. Zunächst sorgte allerdings kurz vor der Veranstaltung das Fehlen einer kleinen Plattdeutsch-Akteurin für Aufregung.

Das Problem war jedoch schnell gelöst, denn ein Geschwisterkind sprang kurzerhand ein und rettete damit den Ablauf. Von der zwischenzeitlichen Hektik war nichts mehr zu merken. Die Gymnastikhalle der Karl-Söhle-Schule Hankensbüttel war bis auf den letzten Platz belegt.

Die Grundschüler hatten ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Der Schulchor unter der Leitung von Antje Daum begrüßte das Publikum mit zwei Liedern und animierte die Zuschauer kurz vor der Pause mit dem Sitz-Boogie-Woogie zum Mitmachen. Die Klasse 4a von Direktorin Mingo Hartmann führte ein kleines Theaterstück zum Thema „Ach wie schön ist doch die Grundschulzeit“ auf. Die Schulleiterin hatte das Stück anlässlich des Theaterabends selbst geschrieben.

Die Klasse 2b von Ingrid Schiebe sang und tanzte zur Musik von Vivaldi und brachte Frühlingsstimmung in die Turnhalle.

Weiter ging’s mit den Kindern der Plattdeutsch-AG’s der vierten Klassen der Grundschule sowie der fünften Klassen des Gymnasiums unter der Leitung von Anne Lange. Die kleinen Schauspieler strapazierten mit ihren amüsanten Sketchen wie „Emma und Otto im Theater“ oder „Romeo und Julia“ die Lachmuskeln und wurden für ihren Fleiß mit jede Menge Applaus vom Publikum belohnt.

Der Höhepunkt des Theaterabends folgte nach der Pause. Beim Monstermusical „Horri“, das die Theater-AG von Anne Lange und Antje Daum aufführte, war Gruseln angesagt!

Zur Handlung: In einem alten Haus treibt ein Monster sein Unwesen und heult jede Nacht. Da diese Geräusche auf die Dauer nicht auszuhalten sind, sehen die Familien nur zwei Möglichkeiten: Entweder das Monster wird vernichtet oder sie selber müssen den Ort verlassen.

Erst die Kinder finden heraus, dass es auch eine dritte, friedliche Lösung gibt. Sie stellen fest, dass sich nicht nur ein, sondern gleich zwei Monster in dem Haus befinden – Horri und Bella – und schließen Freundschaft mit den Ungeheuern.

Nachdem es bei der Generalprobe noch alles andere als rund lief, wuchsen die Nachwuchsschauspieler am Theaterabend über sich hinaus und lieferten perfekt ab. „Wir sind erleichtert, überglücklich und total stolz auf die Kinder“, waren Anne Lange und Antje Daum voll des Lobes für ihre Schützlinge.

Auch die Eltern waren überrascht, welche Präsenz ihre Kinder auf der Bühne zeigten und wie selbstbewusst sie auftraten. Klar, dass es dann tosenden Beifall und einen riesigen Jubel als Belohnung für die Theaterkinder gab.

Ein besonderer Dank galt auch Schminkprofi Ines Biniasch, Margret von der Osten (Kulisse) und Martin Kasprzyck (Technik).

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