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Künstler der Lüfte in Repke

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Pressesprecherin der Luftsportvereinigung, Katrin Balke, war vom Flugtag und vom regen Zulauf begeistert.

Repke. Bei bestem Flugwetter veranstaltete die Luftsportvereinigung „Altkreis Isenhagen e. V. am letzten Wochenende in diesem Jahr auf ihrer Anlage in Repke ihren diesjährigen Flugtag.

Neben Segelflugzeugen, die wegen der fehlenden Thermik allerdings erst am späteren Samstagnachmittag erstmals starteten, konnten die Besucher eine Vielzahl unterschiedlichster Fluggeräte am Boden betrachten oder in der Luft bestaunen.

Daneben demonstrierten Mitglieder des Knesebecker Modellflugclub „Phönix“ eindrucksvoll ihr Geschick – sowohl beim Bauen, als auch beim Fliegen – an den Modellen. Hoch am sonnigen Himmel konnte ein nachgestellter Luftkampf des als „Roter Baron“ wohl bekanntesten deutschen Piloten des ersten Weltkrieges, Manfred von Richthofen, mit einer englischen Maschine beobachtet werden. Insgesamt kamen zwölf Flugzeuge zu diesem Event. Darunter zwei Kunstflug-Maschinen aus Braunschweig sowie ein so genannter Tragschrauber aus Ummern.

Als besonderes Highlight kreiste zum einen eine zweisitzige Boing, Baujahr 1946, über der Heide. Daneben konnte das Publikum Rundflüge in einer russischen Antonov II buchen. Dieses Flugzeug, Baujahr 1969, wird von einer 1000 PS starken Maschine angetrieben. „Der Verbrauch für den Neun-Zylinder-Motor mit seinen dreißig Litern Hubraum beträgt durchschnittlich 300 Liter Kerosin pro Stunde“, gab Pilot Rainer Gaedtke an. Er und sein Co-Pilot Kersten Krause sowie Flugbegleiterin Steffi Mahnke kamen aus dem Harz in die Repker Heide.

„Mit unseren Flugtagen wollen wir Interesse wecken für unseren Sport, der ein schöner und ruhiger Sport ist“, gerät Pressesprecherin Katrin Balke von der gastgebenden Luftsportvereinigung ins Schwärmen. Weiter sagte sie, dass entgegen landläufiger Meinung der Segelflugsport „ein gar nicht so teures Hobby ist wie viele meinen“, und ergänzte: „Ein Gebraucht-Segler ist schon zwischen 1500 und 2000 Euro zu haben“.

Zurzeit sind etwa sechzig Vereins-Mitglieder aktive Segelflieger, die neben ihren privaten Fliegern über einen clubeigenen großen Motorsegler sowie über sechs weitere Segelflugzeuge verfügen können.

Von Detlev E. Deipenau

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