Samtgemeinde: Steigende Geburtenzahlen werden Trend noch verstärken

Künftig etwas mehr Schüler in Hankensbüttel

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Das Hankensbütteler Gymnasium besuchen aktuell knapp 1000 Schüler. Im Sekundarbereich I allgemein sollen laut dem Statistikbericht des Landkreises die Schülerzahlen in der Samtgemeinde noch bis 2022 sinken.

Samtgemeinde Hankensbüttel – Die Schülerzahlen in der Samtgemeinde Hankensbüttel sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre ziemlich deutlich ansteigen.

Das geht aus dem kürzlich veröffentlichten Statistikbericht zu den Schülerzahlen im Landkreis Gifhorn hervor.

In der Samtgemeinde stiegen seit 2013 die Geburten von 66 auf 77 Geburten in 2017 stetig an. Damit liegt man im allgemeinen Trend des Landkreises, in dessen Bereich die Zahl der Geburten speziell in 2017 allerdings deutlich zurückging.

Die Fünf-Jahres-Prognose des Schülerpotentials in der Samtgemeinde sieht für den Primarbereich (ab Klasse 1) einen kräftigen Anstieg der Schüler ab diesem Schuljahr voraus (auf 81 im Vergleich zu 72 im Vorjahr), in diesem Bereich soll es sich dann auch in den nächsten Jahren einpendeln. Die Prognose für den Sekundarbereich I (ab Klasse 5) sieht bis 2022 einen markanten Rückgang der Schülerzahlen (von 82 in 2018 auf 71 in 2022) vor. Ab 2023 soll es aber wieder einen leichten Anstieg auf 78 geben.

Zum Stichtag 23. August 2018 gab es 979 Schüler, die aus dem Gebiet der Samtgemeinde stammen. Knapp 31 Prozent davon besuchen die Grundschulen: Diese 303 Grundschüler verteilen sich auf die 17 Klassen der drei Grundschulen. Die Wiethornschule (Hauptschule) in Hankensbüttel besuchen 192 Schüler in zwölf Klassen. Die Schülerzahl bei den Augenoptikern in Isenhagen steigt weiterhin mächtig an – von 301 Schülern ab 2015 auf 363 ab 2018.

Cornelia Röhrkasten, Schulleiterin

Am Hankensbütteler Gymnasium sind es laut Schulleiterin Cornelia Röhrkasten knapp 1.000 Schüler. Zu je einem Drittel kommen sie aus der Samtgemeinde Hankensbüttel, dem Wittinger Stadtgebiet und der Samtgemeinde Wesendorf. Hinzu kommen einige Dutzend Schüler aus der Samtgemeinde Brome sowie eine Handvoll aus dem Landkreis Uelzen und drei aus dem Altmarkkreis Salzwedel.

Alte Höchststände bei den Schülerzahlen werde man nicht mehr erreichen, glaubt Röhrkasten. Auf lange Sicht werde man voraussichtlich vierzügig sein, darunter werde man „auf keinen Fall“ liegen. Aktuell sei sie mit dem Landkreis im Gespräch, weil es an Unterrichtsräumen mangele. „Wir sind generell gut aufgestellt. Um die 1.000 Schüler ist eine gute Zahl.“ Mit dieser Größe könne man flexibel auf Veränderungen reagieren. Sie habe daher keine Angst vor der Zukunft. „Wir haben gute Schüler, gute Eltern und gute Lehrer.“ Sie sehe die Schule als festen Bestandteil im Nordkreis – mit einem breiten Angebot.

VON PAUL GERLACH

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