30 000 Euro Mehrkosten durch weitere Schlafplätze, Bewegungsflächen und neuen Raum in Hankensbüttel

Krippenanbau wird deutlich größer

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Frühestens in 2014 soll der Anbau der Krippe in Hankensbüttel in Betrieb genommen werden.

Hankensbüttel. Der Krippenanbau in Hankensbüttel wird deutlich größer als geplant. Der Rat der Samtgemeinde Hankensbüttel hat sich am Montagabend einstimmig für die zweite Variante des Entwurfs des Planungsbüros „Die Planschmiede 2KS“ entschieden. Sie ist 30 000 Euro teurer.

Das Planungsbüro, die Kita-Leitung, der DRK als Betreiber und die Verwaltung haben diese Variante miteinander abgestimmt. „Einige Änderungswünsche, auch von Eltern, sind eingeflossen“, sagte Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel. Die Grundstücksfläche erhöht sich im Vergleich zur ersten Variante von knapp 105 auf gut 152 Quadratmeter. Eine zweite Toilette und eine Töpfchenspüle sind erforderlich. Außerdem ist der Ruheraum zu klein. Nun sind mehr Schlafplätze vorgesehen.

„Es wird einen Raum zum Abstellen der Kinderwagen geben“, sagte Taebel. Die Bewegungsfläche im Flur vergrößert sich durch diese Auslagerung. Durch einen Putzmittelraum können die Arbeitsabläufe für das Reinigungspersonal optimiert werden. Das Gleiche gilt auch für den vergrößerten Hauswirtschaftsraum.

Diese Variante würde laut Kostenschätzung 310 000 Euro kosten – und damit 30 000 Euro mehr als die erste Variante. Da laut Verwaltung frühestens in 2014 mit einer Inbetriebnahme zu rechnen ist, entstehen allerdings weniger Personalkosten. „Damit gleicht sich dies finanziell aus“, sagte Taebel.

Von Paul Gerlach

Mehr zum Krippenanbau lesen sie am Mittwoch im IK.

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