Schützen Emmen organisieren stimmungsvollen Ball auf dem Wiethorn

Königliches Hankensbüttel

Kreiskönig Björn Bölsche eröffnete mit seiner Lebenspartnerin den Kreiskönigsball mit einem Ehrentanz. Fotos: Ohse

Hankensbüttel. Draußen tobte der Winter bei Temperaturen bis zu minus 8 Grad, auf dem Wiethorn tobte dagegen am Sonnabend das Leben. Aber der Ball hieß auch nicht Frühlingsball, sondern Kreiskönigsball.

Björn Bölsche hatten es die Emmener Schützen zu verdanken, ein zweites Mal den traditionellen Ball, den 16., ausrichten zu dürfen. Der Emmener Schützenkönig von 2012 hatte auch im vergangenen Herbst beim Kreiskönigsschießen das beste Ergebnis und sich den Titel gesichert. Bölsche selbst hatte dazu am Samstagabend die Pflicht des Ehrentanzes, bevor die Tanzfläche für die anderen Könige und Gäste freigegeben wurde. Die Party, die mit einem feierlichen Empfang und dem Ausrufen aller anwesenden aktuellen Könige begann, dauerte bis spät in die Nacht.

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„Dieses Mal waren es nur männliche Könige, aber es gab auch schon Königinnen. Einige Vereine lassen das in ihrer Satzung zu“, sagte der Emmener Schützenoberst Dirk Köllner. Die Gruppe Vis-A-Vis machte auf dem Wiethorn Stimmung und ließ die Schützen kaum zum Verschnaufen kommen. Ein Hit jagte den nächsten, die Tanzfläche wurde von den Paar- und Einzeltänzern kaum geschont. Vornehmlich die Damen sorgten dafür, dass die Männer kaum an die Theken kamen. „Am Anfang war es hier im Saal ja ein bisschen kühl“, erinnerte sich Köllner zu fortgeschrittener Stunde. Doch die etwa 550 Gäste heizten nach kurzen Begrüßungsansprachen der Offiziellen, Kreisvorsitzenden Harald Bohne und dem Emmener Schützenvorsitzenden Otto Stamer, kräftig mit.

Die große Zahl an Gästen war auch der Grund, warum die Emmener auf das Wiethorn ausweichen mussten, der auch im letzten Jahr Ausrichtungsort des Kreiskönigsballs war. „So viele Leute hätten wir bei uns nicht unterbringen können“, sagte Köllner. Gekommen waren Könige und Abordnungen fast aller Vereine des Kreisschützenverbandes Isenhagen-Wittingen. „Einige Vereine kamen mit einer Handvoll Leuten, andere mit 30“, stellte Köllner fest. Von Lüben bis Boitzenhagen und Schönewörde, von Ohrdorf bis Wettendorf waren die Herren in Uniform angereist. Partnerinnen trugen dagegen prächtige Ballkleider. Die Emmener Jungschützen hatten für den ersten Partyhöhepunkt gesorgt, als sie mit einer Star Wars-Performance auf die Bühne kamen. „Jeder gestaltet seinen Kreiskönigsball etwas anders“, sagte Köllner. Die Dekoration zeigte schon, wer hier der Veranstalter war. Der Saal war an diesem Abend in den Emmener Farben Grün und Weiß getaucht.

Von Burkhard Ohse

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