Kitas und Schulen: So geht es weiter

Samtgemeinde Hankensbüttel hat bei Infrastruktur einiges vor der Brust

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Eines der Infrastrukturprojekte der Samtgemeinde Hankensbüttel: Für den Krippenanbau in Steinhorst liegt inzwischen die Baugenehmigung vor. Nach einigen Verzögerungen kann somit der Bau beginnen.

Samtgemeinde Hankensbüttel – Schweres Gerät in Steinhorst im Einsatz: Die Arbeiten für den geplanten Krippenanbau können nach einigen Verzögerungen beginnen, teilte Heinz Gödecke von der Verwaltung kürzlich im Bauausschuss der Samtgemeinde mit.

Die Baugenehmigung liegt vor, die Aufträge seien weitgehend vergeben worden. Für die restlichen Gewerke werden noch weitere Firmen beauftragt.

Im Rathaus hofft man, dass die Bauarbeiten bis spätestens zum 31. August „hoffentlich fertig“ werden, so Gödecke. Der Verwaltung sei bekannt, dass Eltern klagen wollen, wenn nicht bis zum 1. September ausreichend Plätze für ihre Kinder vorhanden sind. „Die Krippenplätze in Steinhorst sind dringend erforderlich“, hält Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel fest.

Die Mitglieder des Bauausschusses empfahlen einstimmig, dass für den Krippenanbau eine Teilfläche am Apfelweg in Steinhorst von der Gemeinde Steinhorst an die Samtgemeinde übertragen werden soll (das IK berichtete mehrfach). So sollen die Voraussetzungen für eine größere Außenspielfläche geschaffen werden. Die Vermessungs- und Notarkosten von rund 1.500 Euro für den etwa fünf Meter breiten, 400 Quadratmeter großen Streifen übernimmt die Samtgemeinde Hankensbüttel. „Die Kinder gewinnen Freiraum, das ist ein Steinhorster Anliegen“, betonte Ausschussvorsitzender Dirk Köllner (CDU). „Es ist eine gute Sache.“

Beim geplanten Kita-Neubau an der Hankensbütteler Schulstraße sind die Gewerke laut Gödecke „soweit vergeben“, aber die Baugenehmigung stehe noch aus.

Bei der Sprakensehler Grundschule ist die Genehmigung erteilt worden, dass der Ganztagsbetrieb im Schuljahr 2019/2020 starten kann, berichtete Samtgemeindebürgermeister Taebel jetzt im Samtgemeinderat. „Nach den Sommerferien geht es also los.“ Bis dahin seien dort noch einige Verschönerungs- und Renovierungsarbeiten zu erledigen.

Auf Nachfrage von Thomas Sordel (SPD) bestätigte Taebel, dass für alle Schulen in der Trägerschaft der Samtgemeinde Glasfaseranschlüsse angestrebt sind. „Fast alle liegen in den so genannten schwarzen Flecken“, so Taebel. Dementsprechend seien für sie Interessensbekundungen an Giffinet als Betreiber übermittelt worden.

Außerdem informierte der Rathaus-Chef den Samtgemeinderat, dass mit dem Landkreis über eine kreisweit einheitliche Ausstattung der Schulen diskutiert werde. Aus seiner Sicht müsse dies nicht nur für den Sek-I-Bereich, sondern übergreifend gelten.

VON PAUL GERLACH

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