Auf Samtgemeinde Hankensbüttel rollt einiges an Ausgaben zu / „Erheblich höhere Schulden“

Kitas und Container große Batzen

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Für den Kita- und Krippenbereich muss die Samtgemeinde Hankensbüttel einiges an Geldern vorsehen – sowohl für den laufenden Betrieb als auch für Neu- oder Anbauten.

Samtgemeinde Hankensbüttel. Es sind wichtige und notwendige Ausgaben für die Zukunft, die aber ohne Frage die Samtgemeinde Hankensbüttel viel Geld kosten. Besonders im Bereich der Kitas, Krippen und Schulen steht einiges an.

Nun schält sich auch in Zahlen heraus, was das für die angespannte Haushaltssituation der Samtgemeinde bedeutet.

Expertin Nicole Zergiebel von der Verwaltung erläuterte bei der Sitzung des Finanzausschusses der Samtgemeine jetzt den Nachtragshaushaltsplan. Die geplante Waldkita bei Hankensbüttel bedingt 50 000 Euro als Haushaltsansatz. Die Container-Anmietung an der Hankensbütteler Wiethornschule (Hauptschule) kostet 30.000 Euro. Zusätzliche Zuschüsse ans DRK für den Betrieb der Kitas in Höhe von 70.000 Euro waren bereits als überplanmäßige Ausgabe genehmigt worden.

Erhebliche Entlastungen gibt es beim Nachtragshaushaltsplan durch eine Minderung bei den Aufwendungen für Abschreibungen um 150.000 Euro und durch mehr Schlüsselzuweisungen in Höhe von 84.800 Euro. Im Ergebnis macht das ein Minus von 54.500 Euro im Vergleich zum Haushaltsplan 2018 aus. „Eine geringfügige Verbesserung“, sagt Zergiebel mit Blick auf den Fehlbedarf, der noch 416.100 Euro beträgt.

Bei den Investitionen fallen allerdings 70.000 Euro durch benötigte Dienst- und Schutzkleidung für die Feuerwehr an. Für den vorgesehenen Krippenanbau in Steinhorst sind 480.000 Euro angesetzt. Da die Beschaffung der Fahrzeuge für die Wehren in Wierstorf und Schweimke in 2018 noch nicht fällig ist, verringert sich der Haushaltsposten um 160.000 Euro.

Die Darlehensaufnahmen steigen wegen all dieser Maßnahmen daher um 329.400 Euro im Vergleich zum Haushaltsplan 2018. Der Schuldenstand am Ende des Jahres wird voraussichtlich auf 11,74 Millionen Euro steigen. „Das sind erheblich höhere Schulden“, hält Zergiebel fest.

Der Finanzausschuss empfahl den Nachtragshaushaltsplan einstimmig an den Samtgemeinderat.

Von Paul Gerlach

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