Hankensbüttel und Wittingen

Kooperation für Kita-Außenstelle bei Alt-Isenhagen?

Die Erzieherinnen Regina Wolff-Hornig (l.) und Claudia Fäsche im Morgenkreis der Außenstelle am Elbe-Seitenkanal bei Alt-Isenhagen: Für die Einrichtung wird ein gemeinsamer Betrieb mit der Stadt Wittingen angepeilt, sagt Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel.
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Die Erzieherinnen Regina Wolff-Hornig (l.) und Claudia Fäsche der Kita-Außenstelle bei Alt-Isenhagen
  • Paul Gerlach
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Alt-Isenhagen – Es wäre eine Koproduktion über den Elbe-Seitenkanal hinweg: Bei der Kita-Außenstelle bei Alt-Isenhagen wird ein gemeinsamer Betrieb mit der Stadt Wittingen angepeilt, sagte der Hankensbütteler Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel.

Bei der Einrichtung handele es sich nicht um eine klassische Waldkita, sondern um „eine besondere Form der Betreuung“, sagt Taebel, die für die eine oder andere Familie eine gute Option sei, für einige auch nicht. Besonders wäre dann auch sicherlich diese Form der Zusammenarbeit. Das Interesse seitens der Stadt Wittingen sei gegeben, denn einige wenige Kinder, die die Außenstelle besuchen, kommen aus dem Stadtgebiet, so Taebel. Der Hankensbütteler Verwaltungs-Chef legt Wert darauf, dass die Einrichtung damals nicht aus der Not heraus geschaffen worden sei, sondern, dass es sich um eine „gute und nachgefragte Form der Betreuung“ handele. Vor zwei Jahren habe man eine Verlängerung für den Betrieb der Einrichtung bekommen, danach sei stets das erklärte Ziel gewesen, Baurecht zu schaffen.

Taebel blickt auf die Gesamtsituation im Kita-Bereich, insbesondere durch den Kita-Neubau an der Hankensbütteler Schulstraße. „Wir decken den Bedarf und bekommen die Karl-Söhle-Schule frei.“ Die „Hermelingruppe“ in der Kulturscheune werde zunächst mal dort belassen. Definitive Gewissheit in Sachen Bedarf werde man zum nächsten Kindergartenjahr haben, sagt Taebel. Durch die „Hermelingruppe“ werde man einen Puffer haben. „Die Bedarfsdeckung war das Ziel.“ Froh ist der Verwaltungs-Chef über die Flexibilität, die gegeben sei. So könne man innerhalb eines Kindergartenjahres zwischen Kita- und Krippen-Gruppen hin und her wechseln. Momentan sei der Krippenplatzbedarf hoch. Beim Kita-Neubau an der Schulstraße wird bekanntlich mit drei Krippen-Gruppen und zwei Kita-Gruppen geplant (das IK berichtete).

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