Gemeinderat verabschiedet Resolution wegen Ölleckagen

Kette von Ölunfällen in Hankensbüttel soll ein Ende finden

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Der Rat der Gemeinde verabschiedete die Resolution an die Landesregierung.

Hankensbüttel – Die Vorfälle von Schäden an den Erdölleitungen in der Hankensbütteler Gemeinde und der näheren Umgebung reißen nicht ab.

In seiner Sitzung verabschiedete der Gemeinderat auf Antrag von Reinhard Weißmann (WIH) eine Resolution an die Landesregierung, persönlich gerichtet an den Niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit und Digitalisierung Dr. Bernd Althusmann.

Darin wollen die Ratsmitglieder über die „große Besorgnis über eine lange Kette von Ölleitungsschäden im Gemeindegebiet und in der Region wissen lassen“. Danach befürchten die Mitglieder gesundheitliche Beeinträchtigungen und eine Gefährdung des Grundwassers.

Minsterium soll Ölleckagen prüfen

Außerdem sei Hankensbüttel ein Luftkurort und könne derartige Meldungen nicht gebrauchen. „Wir bitten Sie, diese Vorfälle prüfen zu lassen, und uns alsbald mitzuteilen, welche Schritte Ihr Haus zu ergreifen plant“, lautet der Wortlaut an das Ministerium, „damit diese nicht abreißende Kette von Ölunfällen seit mindestens 2011 ein Ende findet.“ Der letzte Vorfall liege nur wenige Wochen zurück, als größere Mengen Nassöl einen Straßengraben gefüllt haben. Ein offenbar veraltetes Rohrsystem habe in der Vergangenheit viele weitere Leckagen ermöglicht. „Besonders besorgt sind wir, dass Ölbohrungen auch in einem benachbarten Wasserschutzgebiet stattfinden dürfen. Wir fragen uns, wie lange das noch so weitergehen soll und bitten Sie, rasch effektive Maßnahmen zu ergreifen“, so die Resolution weiter.

Rückzahlung von Fördergeldern

Bezüglich des ehemals im alten Kik-Gebäude geplanten Haus der Vereine stimmte der Rat zu, die gezahlten Fördergelder für den Umbau zurückzuzahlen. Denn inzwischen hat es einen Besitzerwechsel gegeben. „Ein Zugriff auf das Gebäude für uns ist daher nicht mehr möglich“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Hinrich Schulze. Das geplante Haus der Verein könne daher nicht mehr dort entstehen.  ard

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