Sanierung in Bokel ist größtes Projekt der Gemeinde Sprakensehl im Jahr 2018

Kapellenberg ist an der Reihe

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Die Straßen Am Kapellenberg und Zum Eichhof in Bokel sollen ab Frühjahr saniert werden. Die Schlaglöcher und Unebenheiten sollen trotz angespannter Haushaltslage angegangen werden.

Sprakensehl. Das größte Vorhaben der Gemeinde Sprakensehl im Jahr 2018 werden die Sanierungsarbeiten an den Straßen Am Kapellenberg und Zum Eichhof in Bokel. Beide weisen bekanntlich durch Schlaglöcher und Unebenheiten erhebliche Mängel auf.

„Das müssen wir machen und werden wir auch im Frühjahr tun“, kündigt die Sprakensehler Bürgermeisterin Christiane Fromhagen im IK-Gespräch an – trotz der desaströsen Haushaltslage mit einem geschätzten Minus von 124 500 Euro für 2018. Der entsprechende Auftrag ist bereits erteilt worden.

In diesem Jahr soll die gesamte Straßenbeleuchtung für 13 000 Euro in allen Ortsteilen außer Bokel auf LED umgerüstet werden – eine Maßnahme, die sich nach drei, vier Jahren amortisieren soll.

Christiane Fromhagen

Fromhagen hofft darauf, dass sich in 2018 beim geplanten Windpark Bokel 01 etwas tut. Dieser sei bei der zweiten Offenlegung im Zuge der Aufstellung des Regionalen Raumordnungsprogramms „genau so drin wie erwartet“, sagt die Bürgermeisterin. Nach einem möglichen Satzungsbeschluss durch die RGB-Verbandsversammlung im Mai werde das Baugenehmigungsverfahren eingeleitet, sodass Ende dieses Jahres vielleicht Baubeginn sei. „Wir wollen einen städtebaulichen Vertrag abschließen und sind dazu in Gesprächen.“

Bei der Maseler Dorfstraße will die Kommune eine Erneuerung des Straßenraums sowie der Nebenanlagen über die Dorferneuerung erreichen. Die Asphaltdecke ist sichtlich abgängig.

Nach dem in Behren schon erledigten barrierefreien Umbau des Busein- und ausstieges sowie der Querungshilfe sieht die Bürgermeisterin in den anderen Orten keine Notwendigkeit für weitere Arbeiten.

Fromhagen bedankt sich herzlich bei allen Helfern, die die Gemeinde unterstützen: „Sie halten die Gemeinde am Laufen, etwa bei den Freibädern. Ohne sie geht nichts.“ Im Dezember gab es eine Weihnachtsfeier mit 30 Leuten aus allen Ortsteilen und Ratsleuten.

Von Paul Gerlach

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