Kubus hat wieder offen

Jugendtreff in Hankensbüttel hat sich an Corona-Maßnahmen angepasst

Ampel und Einbahnstraßensystem: Der Kubus in Hankensbüttel hat unter Corona-Auflagen gestern aufgemacht.
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Ampel und Einbahnstraßensystem: Der Kubus in Hankensbüttel hat unter Corona-Auflagen gestern aufgemacht.

Hankensbüttel – Der Jugendtreff Kubus in Hankensbüttel hat kürzlich um 15 Uhr wieder seine Türen für Jugendliche geöffnet.

Simone Witte von der Jugendförderung Hankensbüttel erklärt im IK-Gespräch, wie das Angebot zunächst anläuft: „Momentan können maximal acht Jugendliche gleichzeitig sich in den Räumen aufhalten.“

Aktuell gibt es zwei Zeitblöcke, einmal von 15 bis 16 Uhr und anschließend von 16. 30 bis 17. 30 Uhr. Vorher muss man sich dem inzwischen bekannten Prozedere stellen, also Kontaktdaten hinterlassen, Händewaschen oder desinfizieren und Einzeln eintreten.

Im Gebäude gibt es ein Einbahnstraßensystem, was aber zu einigen kuriosen Einschränkungen führen kann, wie Witte erklärt: „Wenn jemand erst einmal in der Chill-Ecke war, und dann doch lieber Tischkicker spielen will, muss er einmal rausgehen und danach wieder reinkommen.“ So seien eben die Auflagen.

An Beschäftigung soll es den Jugendlichen jedoch trotzdem nicht mangeln: So können wahlweise Tischkicker oder Pool-Billard gespielt werden, Gesellschaftsspiele und Konsole können ebenfalls genutzt werden. Die Besucher können sich auch kreativ ausleben. Beim Kickern und Billard spielen müssen Handschuhe getragen werden, diese können an der Theke abgeholt werden. Spielkarten sind beispielsweise laminiert, damit sie nach Benutzung gereinigt werden können, die Gesellschaftsspiele sind abwaschbar. So sollen die Hygienebestimmungen ohne Probleme eingehalten werden. An der Theke und den Tischen wurden Spuckschutze aufgebaut.

Witte sagt, man habe auch schon angefangen, ein Programm für die Sommerferien zu erarbeiten. „Wir können natürlich keine Fahrten unternehmen. Dafür werden wir wöchentliche Workshops anbieten.“ Diese sollen dann zumindest eine Art Ferienersatz sein.

Für Kinder und Jugendliche sei die Situation aktuell ohnehin schwer genug. „Face to Face“ Kontakte ließen sich eben nicht ersetzen. Im Kubus soll man dann die Möglichkeit haben, sich auch über die Erfahrungen im Lockdown auszutauschen.

Sollten wieder aller Schüler gleichzeitig zur Schule gehen dürfen, wolle man dann auch wieder die Öffnungszeiten anpassen. Witte erklärt: „Auch wenn Schüler jetzt zuhause sind, sollen sie trotzdem ihre Aufgaben erledigen.“ Daher erst der Beginn um 15 Uhr.

Nun wolle man schauen, wie stark das Angebot in den kommenden Tagen genutzt wird. Daraufhin werde man es entsprechend noch weiter anpassen.

VON MAX A. MORRISON

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