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Jugendschutzauflagen bei der Ma-Wi-Fe

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Ma-Wi-Fe: Es wird kein Alkhol an zu sehr alkholisierte Gäste ausgeschenkt, teilen die Ausrichter mit. © dpa

spe/red Allersehl. In Allersehl steigt am kommenden Sonnabend, 6. August, ab 20 Uhr die 30. Ma-Wi-Fe auf dem Grillplatz. Die Allersehler Mammuten haben aus Gründen des Jugendschutzes bestimmte Vorkehrungen getroffen, teilt Vorstandsmitglied Steffen Gromeier mit. Die Ausrichter haben ein Gespräch mit der Kreisjugendreferentin Kathrin Rösel und der Polizei geführt.

Jugendliche unter 16 Jahren bekommen keinen Einlass auf das Partygelände. Gäste zwischen 16 und 18 Jahren dürfen sich bis 24 Uhr auf der Ma-Wi-Fe aufhalten. Nach Mitternacht nur mit einem Erziehungsbeauftragten, der dann die Verantwortung für den Minderjährigen übernimmt. Der Erziehungsbeauftragte darf nicht betrunken sein. Als Richtwert wurden 0,5 Promille genannt. Das Jugendschutzgesetz hängt darüber hinaus in jeder Theke aus. Es wird kein Alkhol an zu sehr alkholisierte Gäste ausgeschenkt, teilen die Ausrichter mit.

Das Aufsichtsformular für Minderjährige (Erziehungsbeauftragung) kann im Internet unter www.mawife.de heruntergeladen werden. Das Papier muss von einem Elternteil unterschrieben und eine Kopie des Ausweises der unterschreibenden Person aufgeklebt werden.

Während der Party wird die Polizei in zivil vor Ort sein, Sanitäter und die Freiwillige Feuerwehr ebenfalls.

Zum Konzept der Allersehler Mammuten zur Umsetzung des Jugendschutzes gehört auch, dass an jeder Theke, beim Bonverkauf und bei der Security farbige Bänder je nach Altersstufe an alle Gäste verteilt werden. Wer kein Band besitzt, bekommt am Samstagabend kein Getränk. Um ein Band zu erhalten, muss sich jeder Gast ausweisen.

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