Brandserie mit Rundballen: Polizei geht aktuell von einem Einzeltäter aus

Auf Jagd nach Feuerteufel

Kampf gegen das Feuer: Nach der Serie an Rundballen-Bränden – hier am Donnerstagabend bei Repke – geht die Polizei von einem Einzeltäter aus. Auch wenn Trittbrettfahrer in solchen Fällen stets in Frage kommen könnten. Laut Hankensbüttels Polizei-Chef Jan-Klaus Jahnke laufen einige Maßnahmen, auf die er nicht näher eingeht, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.

Samtgemeinde Hankensbüttel. Die allseits vorherrschende Unsicherheit geht erstmal weiter. Der Feuerteufel, der in der Samtgemeinde Hankensbüttel seit Montag an vier Abenden für brennende Rundballen sorgte (das IK berichtete mehrfach), ist noch nicht gefasst.

„Es liegen bislang noch keine konkreten Hinweise vor“, sagte Gifhorns Polizeisprecher Thomas Reuter gestern Morgen auf IK-Anfrage.

Die Gifhorner Kripo ermittelt mit Hochdruck – und wird von den Beamten in der Hankensbütteler Polizeistation nach Kräften unterstützt. „Wir sind motiviert, Erfolge zu erzielen“, stellt der Leiter der Polizeistation, Jan-Klaus Jahnke, gegenüber dem IK unmissverständlich fest. „Das ist ein Ansporn für uns.“ Es würden etliche Maßnahmen laufen. Jahnke: „Es bewegt sich einiges.“ Genaueres könne er nicht sagen, ohne die Ermittlungen zu gefährden.

Status quo ist aber weiterhin: Bei der Polizei geht man von einem Tatzusammenhang aus, dieser sei „offensichtlich“, so Jahnke. Man schließe natürlich kategorisch von vornherein erstmal nichts aus, aber es handele sich „sehr wahrscheinlich um einen Einzeltäter“. Auch wenn in solchen Fällen so genannte Trittbrettfahrer immer eine Option seien.

Jahnke rät allen Bürgern dazu, die Augen offen zu halten und bei verdächtigen Beobachtungen, ohne zu zögern, umgehend die 110 anzurufen.

Von Paul Gerlach

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare zu diesem Artikel