Entschlammung ist abgeschlossen / Nächste Maßnahmen werden vorbereitet

Isenhagener See: So geht es weiter

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Die Sanierung des Isenhagener Sees schreitet nach der Entschlammung weiter voran. Die Baumaßnahmen sollen in 2020 abgeschlossen werden. Von Schilfanpflanzungen am Ostufer erhofft man sich eine bessere Wasserqualität.

Hankensbüttel – Die Entschlammung in Teilen des Isenhagener Sees ist abgeschlossen. Die Arbeiten (das IK berichtete) wurden nach Verwaltungsangaben „erfolgreich und in angemessenem Zeitrahmen“ erledigt.

Der Kostenrahmen (182 000 Euro laut Fördermittelantrag) wird mit 150 000 Euro problemlos eingehalten. Wie die nächsten Maßnahmen aussehen, wurde am Donnerstagabend im Hankensbütteler Umweltausschuss vorgestellt (siehe Infokasten).

Frederic Zeck vom Planungsbüro Heidt + Peters erläuterte, dass in der nächsten Zeit die abgelagerten 2340 Kubikmeter Schlamm – aus der Polderfläche auf dem Acker östlich des Sees – untersucht werden sollen. Denn der Schlamm, der keine Mikrokunststoffe enthält, soll landwirtschaftlich verwertet werden. Zeck erwartet, dass die Untersuchungsergebnisse zeigen werden, dass der Schlamm keine Belastungen aufweist, die eine Entsorgung nötig machen.

Im See selbst soll dringlich die Wasserqualität verbessert werden, insbesondere durch das Anpflanzen von Schilf, betonte Zeck bei der Sitzung. „Denn der See ist ökologisch in einem schlechten Zustand.“ Die Anpflanzungen übernehme das Otter-Zentrum.

Sämtliche baulichen Maßnahmen im Zuge der Sanierung des Sees sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden. In dem Sedimentationsbecken am Hankensbütteler Bach auf der Weidefläche, die ans Otter-Zentrum angrenzt, wird eine neue Wasserfläche entstehen – auch als Sandfang. Dort sollen sich die Sedimente mit den Nährstoffen absetzen, die auch durch Pflanzenbewuchs, etwa Schilf, aufgenommen werden sollen.

Mit Blick auf die Wasserqualität betonte Zeck, dass beobachtet werde, inwiefern sich die Situation durch das Schilf bessere, gegebenenfalls müsse man nachsteuern.

VON PAUL GERLACH

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