Investor in Sicht

+
„Betreten der Baustelle verboten“ heißt es an den eingeschneiten Gittern um das leere Grundstück an der Hindenburgstraße in Hankensbüttel.

Hankensbüttel. – Von Sabine Peter. Ein halbes Jahr ist der Abriss des Deutschen Hauses an der Hindenburgstraße in Hankensbüttel nun schon her. Seither kursieren Gerüchte um die Zukunft des nun leeren Areals, wie schon zu der Zeit, als es um die Zukunft des Deutschen Hauses ging. Das Grundstück sei verkauft, wurde dem IK zugetragen. Eigentümerin Marianne Eschelbach bestätigt das auf IK-Nachfrage nicht. „Ich gebe dazu keine Auskunft“, sagt sie.

Hankensbüttels Bürgermeisterin Beate Harms bestätigt, dass die Eigentümerin in Kontakt mit einem potenziellen Investor steht. Die Gemeinde Hankensbüttel und die Politik wünschen sich auf dem freien Gelände einen kleinen Einkaufsmarkt, zu dem sich möglicherweise noch andere kleine Läden hinzugesellen.

Laut Harms gab es mehrere Treffen mit Investoren, was angenehme und offene Gespräche zwischen den einzelnen Seiten gebracht habe. Die Gemeinde habe viele Gespräche geführt, Interessenten gab es einige. Das Ganze laufe in die angestrebte Richtung auf eine Einkaufsmöglichkeit im Ortskern. Besonders für die ältere Generation, die ohne weiteres nicht zu den Discounter an der Oerreler Straße kommt, dürfte dies bei Realisierung ein Grund zur Freude sein.

Damit die ansprechende Optik des Ortskerns auch nach einem möglichen Neubau auf dem leeren Grundstück erhalten bleibt, hat die Gemeinde mit einer Veränderungssperre die Hand darauf. „Das sollte auch etwas für’s Auge sein“, äußert die Bürgermeisterin den Wunsch der Gemeinde. Damit sich ein möglicher Neubau in das Ortsbild einfügt, böte sich auch ein begrünter Vorplatz an. Außerdem hoffe man auf eine Anschließung an den Karl-Söhle-Weg, um beispielsweise bei Anlieferverkehr die Hindenburgstraße zu entlasten.

Das, betont Harms, sind aber derzeit reine Gedankenspiele. „Es liegt kein Plan auf dem Tisch“, macht sie deutlich. Im Gestaltungsbereich habe die Gemeinde ein Händchen auf die Angelegenheit, ansonsten habe aber der Investor das Sagen. Harms: „Wir würden uns sehr freuen, wenn sich dort auch heimische Betriebe ansiedeln.“ Die Bürgermeisterin freue sich „über diese Entwicklung“. „Die Aussichten sind zur Zeit sehr gut.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare