60.000 Euro für Straßen und Wege

IK-Ausblick 2019: Gemeinde Dedelstorf will in ihre Infrastruktur investieren

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60 000 Euro hat die Gemeinde Dedelstorf für die Unterhaltung ihrer Straßen und Wege in den Haushalt eingestellt. „Da ist die eine oder andere Maßnahme möglich“, sagt Bürgermeister Bernd Rodewald. Der Bauausschuss hatte sich kürzlich dafür stark gemacht, dass beim Glascontainer-Platz in Langwedel auf einer Länge von etwa 100 Metern – von den Containern bis zur gut asphaltierten Strecke – Mineralgemisch eingebracht werden soll.

Gemeinde Dedelstorf – „Wir wollen uns nur das finanziell Machbare vornehmen“, sagt der Dedelstorfer Bürgermeister Bernd Rodewald zu den Vorhaben der Kommune in 2019. Dazu zählt vor allem die Unterhaltung der Gemeindestraßen und Wege.

60.000 Euro hat die Gemeinde dafür in den Haushalt eingestellt. „Dafür ist die eine oder andere Maßnahme möglich.“.

Im Gebiet der Kommune sind außerdem auch Bauarbeiten in Sachen barrierefreie Bushaltestellen geplant – allerdings soll in diesem Jahr zunächst der Antrag bei der VLG gestellt werden, damit man in 2020 mit dem Umbau beginnen kann. Dedelstorf und Oerrel sind als Erstes an der Reihe. „Bis 2022 schaffen wir alle Haltestellen in der Gemeinde“, ist sich Rodewald sicher.

Bei der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED war im vergangenen Jahr Oerrel umgerüstet worden. Nun ist der nächste Ortsteil in 2019 an der Reihe. „Vermutlich wird es entweder Langwedel oder Allersehl. Sie liegen weit oben vom Verbrauch her“, sagt Rodewald.

Der Ansatz für die Zuschüsse für Personen, die künftig in der Gemeinde bauen oder Immobilien für den Eigenbedarf erwerben, war für 2019 um 5.000 auf 10.000 Euro reduziert worden. „Das ist nicht viel, aber ein symbolischer Betrag“, sagt Rodewald.

Als großes Thema in 2019 sieht der Bürgermeister die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners an. 10.000 Euro seien dafür und für die Baumpflege eingestellt worden. Vorsorglich, wie Rodewald betont. „Der EPS könnte sich bei uns ansiedeln.“ Und da wolle die Kommune reagieren können.

Für 4.000 Euro soll ein Aufsitzrasenmäher für Repke angeschafft werden. Rund um den Oerreler Spielplatz soll noch ein Zaun hin und die Spielgeräte sollen angefasst werden. Die Jugendarbeit der Vereine soll weiter unterstützt werden.

Bei der Dorfentwicklungs-Maßnahme „Am Buschfeld“ in Langwedel wartet die Kommune noch auf den Förderbescheid. Danach geht es in die Feinplanung. Es soll noch eine Infoversammlung geben. Aus den Reihen der Bürger können Anregungen eingebracht werden, betont Rodewald.

Die Kommune schafft sich in diesem Jahr eine mobile Geschwindigkeitsmessanlage für 3000 Euro an. Sie soll laut Rodewald an schnell befahrenen Kreisstraßen, etwa in Repke oder Oerrel, aufgestellt werden und die Verkehrsteilnehmer visuell darauf aufmerksam machen, dass sie zu schnell in die Orte hineinfahren.

Der Bürgermeister dankt den freiwilligen Helfern bei den Feuerwehren und in den Vereinen für ihren Einsatz fürs Gemeinwohl. „Ohne Helfer würden wir es niemals schaffen.“ Im Großen und Ganzen gehe es der Gemeinde „nicht so schlecht“. Aber finanziell müsse man schauen, wie sich zukünftig die Steuereinnahmen gestalten.

„Wir wollen in allen Orten Bauplätze vorhalten und den Menschen hier eine Heimat geben“, sagt Rodewald mit Blick auf Neubürger.

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