Restarbeiten laufen noch nach Tagesbetrieb

Hankensbüttels neue Kita voll besetzt

Hankensbüttels neue Kita an der Schulstraße.
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Hankensbüttels neue Kita an der Schulstraße ist in Betrieb und inzwischen mit fünf Gruppen voll besetzt. Den Kostenrahmen von sechs Millionen Euro will Heinz Gödecke vom Bauamt unbedingt einhalten. Derweil laufen noch Restarbeiten, die Außenanlagen sollen bis Mittwoch fertig sein.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
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Hankensbüttel – Zunächst war es am 4. Oktober mit zwei Gruppen losgegangen, inzwischen ist die neue Hankensbütteler Kita an der Schulstraße vollbesetzt und in Betrieb. Noch laufen Restarbeiten am Neubau, die aber den Tagesbetrieb nicht beeinträchtigen.

Heinz Gödecke, Leiter Planen und Bauen im Hankensbütteler Rathaus, erläutert im IK-Gespräch, dass die restlichen Arbeiten entweder nach dem eigentlichen Kitabetrieb, der nicht gestört werden soll, oder am Wochenende laufen.

Mensa ab November

Die zeitliche Verzögerung – ursprünglich sollte zum 1. Oktober gestartet werden – ist laut Gödecke Corona-bedingt: Es gebe, wie derzeit überall, Engpässe beim Material und Lieferschwierigkeiten – etwas, was die Mensa angeht, die noch nicht fertig ist. Jede Gruppe habe aber eine Teeküche, die Versorgung sei durch das „Cook & Chill“-Verfahren des Hauses Niedersachsen sichergestellt. Essen sei oben in den Gruppenräumen mit ausreichend Platz und in Ruhe möglich. Das bereits im Juni bestellte Mensa-Equipment soll dann Anfang November folgen, hat der Anbieter Gödecke zugesagt.

Gödecke will unbedingt den Budgetrahmen von sechs Millionen Euro bei der Kita einhalten. Dabei sei man – anders als bei Großprojekten wie dem Segelschulschiff „Gorch Fock“ oder dem Hauptstadtflughafen BER, die bekanntlich um ein Vielfaches teurer wurden – auf der lokalen Ebene auf einem guten Weg, wie Gödecke nicht ohne Stolz sagt. „Wir sind noch nicht über dem Budget.“ Er werde die Schlussrechnungen daher besonders kritisch prüfen lassen, um dieses Ziel zu erreichen. Klar sei aber auch: „Die Preise bei den Baukosten sind mächtig angestiegen.“ Dies sei ganz generell eine Katastrophe.

Feierlichkeiten im Mai?

Für Entspannung in Hankensbüttel sorgt der Umstand, dass es nun möglich wurde, die zwei Kita-Gruppen aus der Karl-Söhle-Schule herauszunehmen und in dem Neubau unterzubringen, berichtet Gödecke. „Das war wichtig und das hat funktioniert. Es geht alles. Die Erzieherinnen dort sind hochmotiviert.“ Die Abnahmen seien erfolgt, der Probebetrieb abgeschlossen. Komplett fertiggestellt sei die neue Kita indes noch nicht, bis Mittwoch nächster Woche sollen noch die Außenanlagen fertig werden. Dort komme Rollrasen zum Einsatz. Bereits fertig sei die Innenspielfläche mit einer kleinen „Tankstelle“ oder auch einem Bobby-Car-Rundkurs.

Gödecke ist mit dem DRK als Betreiber in Gesprächen, es sind noch Eröffnungsfeierlichkeiten geplant, die aber steigen sollen, wenn es warm ist. So könnte es auf einen Tag der offenen Tür im Mai hinauslaufen, zu dem alle Beteiligten – also etwa auch die Mitglieder des aktuellen, zu diesem Zeitpunkt aber „alten“ Samtgemeinderates – eingeladen werden sollen.

Für die Kita sei an vielen Stellschrauben gedreht worden, es habe sehr viel Abstimmungsbedarf gegeben, sagt Gödecke etwa mit Blick auf die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gebäudes. „Für Hankensbüttel ist die Kita ein kleiner Leuchtturm.“ So etwas baue man nicht jeden Tag und für die Kinder und deren Zukunft sei es ein gutes Projekt.

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