Corona durchkreuzt Pläne

Hankensbütteler Weihnachtsmarkt ist abgesagt

Sabine Wasserscheidt (l.) und Birgit Peschel beim Losverkauf in der Bude des Gewerbevereins im Dezember 2019 auf dem Hankensbütteler Weihnachtsmarkt.
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Sabine Wasserscheidt (l.) und Birgit Peschel beim Losverkauf in der Bude des Gewerbevereins im Dezember 2019 auf dem Hankensbütteler Weihnachtsmarkt: Die Veranstaltung fällt im Jahr 2021 Corona-bedingt aus.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
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Hankensbüttel – Das Risiko war den Beteiligten am Ende zu groß: Die steigenden Corona-Zahlen haben nun die Pläne für den Hankensbütteler Weihnachtsmarkt durchkreuzt. Schweren Herzens entschloss sich der Vorstand des Gewerbevereins Hankensbüttel zur Absage des Events. Für 2022 wird jetzt die nächste Auflage angepeilt.

Aussteller waren bereit

Die Vorbereitungen für dieses Jahr liefen schon seit Monaten. Die Verantwortlichen machten sich die Entscheidung nicht leicht, es wurde viel gegrübelt, hin und her überlegt. „Aber es geht nicht anders“, sagt Gewerbevereins-Chef Hagen Schmidt. Lange Gesichter gibt es natürlich dennoch, die Vorfreude war groß gewesen.

Ein Weihnachtsmarkt am neu gestalteten Kirchplatz in Hankensbüttel – so hatte sich das der Gewerbeverein für 2021 eigentlich gedacht. Schmidt: „Leider machten dem Geschehen, wie im vergangenen Jahr schon, die Inzidenzzahlen einen Strich durch die Rechnung.“ Zum Schutze aller müsse der Weihnachtsmarkt abgesagt werden.

Die hohe Verantwortung, die mit dem Infektionsgeschehen einhergeht, sei schlichtweg nicht tragbar gewesen, heißt es in einem Statement des Vorstandes des Gewerbevereins. Man sehe nun einem Weihnachtsmarkt für 2022 mit Hoffnung entgegen. „Unser Konzept ist stark, wir wissen, was wir wollen“, sagt Schmidt. Er ist froh, dass der Gewerbeverein in diesem Jahr zumindest Aktionen wie das Verteilen von Rosen zum Muttertag oder den Laternenumzug Anfang November umsetzen konnte.

Das Bedauern, dass es mit dem Weihnachtsmarkt nicht klappt, ist dennoch groß. Laut Schmidt wäre die Ausstellerzahl in diesem Jahr gestiegen, man hätte sich sogar schon gefragt, ob die Budenkapazitäten ausreichen würden. Die Aussteller hätten bereit gestanden und Lust gehabt, die Veranstaltung mitzugestalten. „Wir stehen für den Einzelhandel vor Ort“, sagt Schmidt.

Angesichts der Pandemie-Lage wäre das Ludwig-Harms-Haus in diesem Jahr nicht genutzt worden. Rund um die Kirche hätte es ein Einbahnstraßen-System für die Besucher gegeben, um alles etwas zu entzerren. Die Bereiche vor und hinter der Kirche wären für den Markt genutzt worden. Der Posaunenchor Hankensbüttel hätte für die musikalische Begleitung gesorgt. Im kommenden Jahr gibt’s einen erneuten Anlauf.

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