Gespanntes Warten an Schmiedestraße

Hankensbütteler Sportanlage: Nur die Baugenehmigung fehlt noch

Das für die großen Bauarbeiten vorbereitete und inzwischen zur Schmiedestraße hin eingezäunte Sportgelände in Hankensbüttel.
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Warten auf die Baugenehmigung: das vorbereitete und inzwischen zur Schmiedestraße hin eingezäunte Gelände im Regen. Dort wird das neue Haus der Vereine des HSV entstehen.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
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Hankensbüttel – Die vorbereitenden Arbeiten am neuen Sportgelände an der Hankensbütteler Schmiedestraße laufen schon seit Monaten (das IK berichtete), für den Hankensbütteler Sportverein (HSV) ist es ein Jahrhundertprojekt. Nun soll es in Kürze bald richtig in die Vollen gehen.

„Die Ausschreibungsunterlagen für die Sportanlage sind fertig“, berichtete Bürgermeister Dirk Köllner bei der jüngsten Ratssitzung. Leider fehle noch die Baugenehmigung, der entsprechende Antrag liege dem Bauamt des Landkreises seit einigen Wochen vor. Köllner legte der Behörde die Dringlichkeit des Vorhabens nahe. „Die Genehmigung geht hoffentlich bald ein.“ Er warte jeden Tag darauf.

Zum Hintergrund: Das jetzige Fußball-Vereinsheim am Jungbluth-Platz genügt den Erfordernissen für den Spielbetrieb nicht mehr. Außerdem fällt der Ackmann-Platz als Spielstätte weg, da dort die neue Sporthalle fürs Gymnasium entsteht. Der Verein muss sich in seiner Infrastruktur neu aufstellen. In einer kompakten Lösung wird das neue Vereinszentrum an der Schmiedestraße errichtet. Der Platzbau von zwei Großplätzen und einem Kleinfeld erfolgt durch die Gemeinde. Zudem soll dort ein multifunktionales „Haus der Vereine“ entstehen, das dem HSV als Vereinsheim, aber auch anderen Vereinen und Gruppen als Versammlungsort dienen wird.

Zwei Bodenschwellen im Helmrichsweg

Köllner teilte bei der Ratssitzung auch mit, dass die zwei Bodenschwellen im oberen Bereich des Hankensbütteler Helmrichsweg in diesen Tagen durch den Bauhof eingebaut werden. Sie sollen die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer reduzieren.

Auf der Straße Im Winkel in Emmen werden außerdem die letzten Querrisse in der Straßenoberfläche mit Kaltasphalt geschlossen. „Dann sind wir damit endlich auch fertig“, sagte Köllner.

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