Zeremonie in Samtgemeinderatssitzung

Hankensbütteler Rathaus-Chef Henning Evers vereidigt

Der neue Hankensbütteler Samtgemeindebürgermeister Henning Evers wurde durch die Altersvorsitzende Jutta Rißmann (beide SPD) vereidigt. Rechts Ilka Bauke von der Verwaltung.
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Der neue Hankensbütteler Samtgemeindebürgermeister Henning Evers wurde durch die Altersvorsitzende Jutta Rißmann (beide SPD) vereidigt.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
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Hankensbüttel – Der neue Hankensbütteler Samtgemeindebürgermeister Henning Evers ist jetzt im Samtgemeinderat vereidigt worden. Zunächst will er eine Rolle als „aktiver Beobachter“ einnehmen, bevor es nach und nach an Optimierungen und Veränderungen geht.

Bei der Zeremonie in der Ratssitzung hob der 25-Jährige hervor, dass in diesem Rat keine Vertreter sitzen, „die am extremen Rand des politischen Spektrums stehen“. Seine Hand sei ausgestreckt für eine „fruchtbare und partei- sowie gruppierungsübergreifende, offene und professionelle Zusammenarbeit“. Er lobte seinen Amtsvorgänger Andreas Taebel für den „sachlichen und geordneten Übergang“ bei der Übernahme der Amtsgeschäfte. Evers will sich nun „zügig und intensiv einarbeiten“, sollte er dabei Fehler machen, gehöre das auch zum Prozess dazu. Wenn es um Umstellungen gehe, solle dies „peu à peu, nicht überhastet“ geschehen – unter Beteiligung aller Betroffenen. Der Service am Bürger stehe im Vordergrund. „Klar ist: Viele Herausforderungen, beispielsweise im Bereich von Schule und Kita, aber auch im Infrastruktur- und Ehrenamtsbereich, liegen in den nächsten Jahren vor uns.“

Evers kündigte an, dass er in Gifhorn den Faktor Einwohnerveredelung (eine Form der Einwohnergewichtung bei den kommunalen Finanzausgleichssystemen der Länder) anmahnen werde. Das Problem wird seit Langem diskutiert: Die Samtgemeinde hat wenige Einwohner im Verhältnis zu ihrer großen Fläche. Die notwendige Infrastruktur muss dennoch vorgehalten werden.

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