Betriebsamkeit in Zeit ohne Publikumsverkehr

Hankensbütteler Otter-Zentrum nutzt Winterpause für Instandsetzungsarbeiten

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Im Hankensbütteler Otter-Zentrum wird die Zeit der Winterpause für Instandsetzungen an den Gebäuden und auf dem Gelände genutzt. Bis zum Ende der Pause am 31. Januar ist es schließlich nicht mehr allzu lange hin. Den Steg im Fischotter-Teichgehege, auf dem gefüttert wird, überprüfen die Mitarbeiter jährlich und verankern ihn neu.

Hankensbüttel. Durchpusten, weil gerade mal für kurze Zeit keine Besucher da sind? Das gilt nur für einen kleinen Teil des Personals im Hankensbütteler Otter-Zentrum, das noch bis zum 31. Januar in der Winterpause geschlossen ist.

Die Brücke am Heidespiel wurde 2016 erneuert. Auch in dieser Winterpause wurde bereits eine auf Vordermann gebracht.

„Wir erledigen jetzt Arbeiten zur Instandsetzung, die wir sonst in Zeiten mit Publikumsverkehr nicht machen können“, erläutert Otter-Zentrum-Chef Dr. Oskar Kölsch auf IK-Anfrage. Dementsprechend würden jetzt einige Arbeitskräfte gebraucht, vor allem die Mitarbeiter, die ohnehin im Gelände tätig sind. Winterurlaub kann hingegen das Küchenpersonal des derzeit geschlossenen Restaurants machen. Nichtsdestotrotz wird auch bei der Kücheneinrichtung einiges überholt und bekommt einen neuen Farbanstrich. Außerdem werden erste Maßnahmen für das Crowdfunding-Projekt „99 Funken“ mit der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg umgesetzt. „Unser Gelände und unsere Gebäude werden für Behinderten- und Inklusionsgruppen fit gemacht“, erläutert Kölsch. n den Gehegen werden die Mikrofonanlagen gecheckt. So werden an der Hermelin-Heide neue Mikros – bislang gab es dort keine – angebracht, um gerade in der Nähe zur B 244 eine vernünftige Beschallung zu ermöglichen.

Außerdem sollen laut Kölsch die Sichtmöglichkeiten der Besucher, insbesondere bei den Fütterungen und speziell für die Rollstuhfahrer, in einigen Bereichen verbessert werden. Mehrere Zäune sollen durch Plexiglas- oder Glasscheiben ersetzt werden. Im Blick hat man dabei vor allem die Gehege der Baummarder und der Iltisse.

Darüber hinaus müssen die Holzkonstruktionen im Gelände, etwa im Baummardergehege, jedes Jahr überprüft werden und etwa Brücken gegebenenfalls erneuert werden. Bei einer ist das schon erledigt worden. Jetzt in der Winterpause hat man im Otter-Zentrum die Ruhe für solche Überprüfungen. „Viele Bauten stammen aus den Anfangszeiten des Otter-Zentrums und sind somit über zwei Jahrzehnte alt“, erklärt Kölsch.

Die Naturerlebnisbrücke über den Isenhagener See muss regelmäßig gecheckt werden. Einige der Spiele im Außengelände werden außerdem über den Winter nach drinnen geholt, um sie nicht der Witterung auszusetzen und sie zu überholen.

Am 1. Februar wird das Otter-Zentrum nach der Winterpause wieder eröffnet. Bis dahin ist auch der Wegebau ein Thema. Mancher muss erneuert werden, auch vor dem Hintergrund des Inklusionsprojektes. „Wenn die Wege etwa für Rollstuhlfahrer schlecht zu befahren sind, werden sie ausgebessert“, sagt Kölsch.

Von Paul Gerlach

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