Sonst „ganz normaler Schulstart“

Hankensbütteler Gymnasium: Verwirrung um Vorgaben für Corona-Tests

Die stellvertretende Schulleiterin Britta Oetzmann und Lehrer Lutz Heuer im April 2021 bei der Ausgabe von Corona-Testkits an Eltern und Schüler im Foyer des Hankensbütteler Gymnasiums.
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Die Vorgaben für die Corona-Testungen sorgten am 10. Januar am Hankensbütteler Gymnasium zunächst für etwas Verwirrung. Ansonsten war es laut Schulleiterin Cornelia Röhrkasten aber ein „ganz normaler Schulstart“ nach den Ferien. Das Foto zeigt die stellvertretende Schulleiterin Britta Oetzmann und Lehrer Lutz Heuer im April 2021 bei der Ausgabe von Corona-Testkits an Eltern und Schüler im Foyer.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
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Hankensbüttel – Eigentlich war es am Montag, 10. Januar, am Hankensbütteler Gymnasium ein „ganz normaler Schulstart“ nach den Weihnachtsferien, berichtete Schulleiterin Coronelia Röhrkasten im IK-Gespräch. Etwas Verwirrung habe es zunächst aber rund um die Corona-Testungen gegeben. Doch das Ganze habe dann geklärt werden können.

Denn zuerst hatte es geheißen, dass die Tests für alle in der Schule nötig seien, dann doch nicht, schildert Röhrkasten. Der Status quo ist nun: Nichtgeimpfte Schüler und Lehrer müssen sich in der ersten Woche nach den Ferien täglich testen, danach dann dreimal pro Woche. Alle anderen können sich testen, wenn sie denn wollen – unter der Voraussetzung, dass noch Test-Kits in der Schule vorrätig sind. Sie müssen aber nicht. Test-Kits sind aktuell noch ausreichend und reichlich vorhanden, sagt Röhrkasten.

Vor den Ferien lag der Anteil der geimpften Schüler zwischen 40 und 50 Prozent, inzwischen könnte er noch etwas gestiegen sein, schätzt die Schulleiterin. Ob eventuell der eine oder andere ältere Schüler schon geboostert ist, wisse sie nicht genau. Da unter Umständen womöglich noch eine Unterscheidung zwischen geimpft und geboostert wichtig werden könnte, wird es laut Röhrkasten noch eine interne Abfrage geben – sicherlich im Kollegium, eventuell auch unter den Schülern. Dabei wird abgefragt, wer schon die dritte Impfung bekommen hat.

Geklärt werden muss auch noch, wie die Elternsprechtage, Zeugniskonferenzen & Co. ablaufen sollen. Am Ende der Woche - also bis zum 14. Januar - soll eine Entscheidung dazu fallen und dann eine Information darüber an alle Beteiligten hinausgehen. Wünschenswert wäre bei den Konferenzen laut Röhrkasten die Präsenzform in der Sporthalle – fraglich sei noch, ob ein negativer PCR-Test oder gar die Booster-Impfung die Teilnahmevoraussetzung werden wird. Bei den Elternsprechtagen sei noch in der Schwebe, ob diese telefonisch oder online stattfinden werden. Die Präsenzform sei stets die beste aller Möglichkeiten, ist Röhrkasten bewusst. Aber die Umstände durch die Pandemie geben die Regeln vor.

Das gilt auch für die Pläne für die nächsten Veranstaltungen. Immer wieder gehe man die Regeln dafür durch und passe an, so Röhrkasten. Den zu Ostern hin geplanten „Blauen Donnerstag“ werde es bedauerlicherweise nicht geben können. Derzeit mache es auch wenig Sinn, in Richtung Sommer etwas zu planen. Dabei wäre es Röhrkasten persönlich wichtig, gemeinsam wieder etwas zu feiern. Stattdessen müsse man solche Veranstaltungen gezwungenermaßen nach hinten schieben. So wird auch der 75. Geburtstag der Schule in diesem Jahr – der Situation geschuldet – nicht gefeiert werden können. Die angedachten Feierlichkeiten – nicht in der Dimension wie beim 70. Geburtstag in 2017 (das IK berichtete) – wird es in diesem Jahr nicht geben können, sie werden verlegt, wohl auf den 77. Geburtstag. Laut Röhrkasten wird in diesem Zuge über einen Tag der offenen Tür nachgedacht, mehrere Events – vor allem musikalischer Natur – auf einige Tage verteilt und inklusive eines kleinen Schulfestes. „Aktuell gibt es andere Baustellen“, sagt Röhrkasten. Sie verweist auf die angespannte Situation in Sachen Lehrerversorgung mit einigen Langzeiterkrankten.

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