Schüler löchern Lokalpolitiker mit Fragen

Hankensbütteler Gymnasium: Politische Diskussion mit 7 Kandidaten

Die Hankensbütteler Samtgemeindebürgermeister-Kandidaten Klaus-Hinrich Singer (v.l., CDU) und Henning Evers (überparteilich) sowie die Landratskandidaten Dr. Arne Duncker (Grüne), Robert Preuß (AfD), Tobias Heilmann (SPD), Dr. Detlef Eichner (parteilos) und Amtsinhaber Dr. Andreas Ebel (CDU) auf dem Podium in der Mensa des Hankensbütteler Gymnasiums, im Vordergrund Schüler der Jahrgänge 10 und 11 im Publikum.
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Bei der Podiumsdiskussion in der Mensa des Hankensbütteler Gymnasiums waren die Hankensbütteler Samtgemeindebürgermeister-Kandidaten Klaus-Hinrich Singer (v.l., CDU) und Henning Evers (überparteilich) sowie die Landratskandidaten Dr. Arne Duncker (Grüne), Robert Preuß (AfD), Tobias Heilmann (SPD), Dr. Detlef Eichner (parteilos) und Amtsinhaber Dr. Andreas Ebel (CDU) dabei.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
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Hankensbüttel – Es dürften in diesem Jahr die beiden einzigen von einer Schule organisierten Podiumsdiskussionen im Landkreis sein: Am Montag, 12. Juli, stellten sich in der Mensa des Hankensbütteler Gymnasiums sieben Kandidaten auf Kommunal- und Landesebene den Fragen der Schüler, am morgigen Mittwoch, 14. Juli, folgt die zweite Runde mit den Kandidaten für den Bundestag.

Auf dem Podium saßen am Montag die beiden Kandidaten für den Posten des Hankensbütteler Samtgemeindebürgermeisters – Klaus-Hinrich Singer (CDU) und Henning Evers (überparteilich) – sowie die Landratskandidaten Dr. Arne Duncker (Grüne), Robert Preuß (AfD), Tobias Heilmann (SPD), Dr. Detlef Eichner (parteilos) und Amtsinhaber Dr. Andreas Ebel, der erneut zur Wahl antritt. Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 verfolgten die Vorstellung der Kandidaten und hörten sich an, wer wie die Interessen der Schülerschaft vertreten will. Außerdem wurde die Möglichkeit genutzt, den Lokalpolitikern mit Fragen auf den Zahn zu fühlen.

Die Bandbreite der angesprochenen und auch von den Schülern mit in die Diskussion eingebrachten Themen war groß: Es blieb nicht nur bei den großen Schlaglichtern wie A 39, Wittinger Hafen, die Bahntrasse Celle-Wittingen, Wirtschaftsförderung und die Stärkung der Dörfer, sondern es ging auch um Aspekte unmittelbar aus der Lebenswelt der Schüler. So wurden ausführlich die Herausforderungen im ÖPNV samt Schülerverkehr, der Anschluss der Schulen ans Glasfasernetz des Kreises und die Lebensbedingungen für Jugendliche im Landkreis Gifhorn besprochen. Coworking-Spaces wurden als Option ins Spiel gebracht, auch über ein Jugendparlament als Möglichkeit wurde im Verlauf der Diskussion laut nachgedacht.

Die Schüler fragten die Politiker nach ihrer bisherigen Führungsverantwortung, nach ihrer Unterstützung für die LGBTQ-Community, nach dem Nutzen der A 39 oder auch ihren Plänen in Sachen Klimaschutz.

Mehr zur Podiumsdiskussion im Gymnasium lesen Sie in der Printausgabe des Isenhagener Kreisblattes vom 13. Juli 2021.

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