Hankensbütteler Gymnasium und Lions Club Wittingen hoffen auf viele Spenden bei Run for Help

Laufen für den guten Zweck

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Die Vorfreude auf den Benefizlauf Run for Help am 13. Juni ist groß: Schüler Stefan Heidebrecht (von links), Johanna Ruoff, Vorstandsvorsitzende der Stiftung „Ein Platz für Kinder“, Margaret Dörr vom Verein Cochabamba, Schulleiter Martin Hille, Meike Pollack, Heidemarie Meininghaus und Gisela Quast von der Kinderkrebshilfe in Gifhorn sowie Wilfried Korth vom Lions Club Wittingen.

Hankensbüttel. Drei Jahre nach der Erstauflage gehen die Schüler des Hankensbütteler Gymnasiums am Freitag, 13. Juni, wieder bei Run for Help an den Start: Das Gymnasium und der Lions Club Wittingen führen den Benefizlauf gemeinsam durch.

2011 erliefen die mehr als 1000 Schüler etwa 45 000 Euro für den guten Zweck. Die etwa zwei Kilometer lange Strecke kann jeder Schüler maximal achtmal laufen. Sie suchen sich Sponsoren, die einen Betrag pro gelaufener Runde zusagen.

In diesem Jahr kommt das gesammelte Geld dem Verein Cochabamba – Hilfe für Bolivien (als globales Projekt), Mattisburg Hamburg – Ein Platz für Kinder (als regionales Projekt) und der Kinderkrebshilfe in Gifhorn (als lokales Projekt) zugute. „Ein Teil bleibt auch bei der Schule. Hier werden gerade noch Vorschläge gesammelt, wie es verwendet werden soll“, berichtet Schüler Stefan Heidebrecht. Beim ersten Run for Help war die Schulbibliothek unterstützt worden, sagt Schulleiter Martin Hille. Der Lions-Club Wittingen unterstütze den Lauf finanziell und organisatorisch. „Die Schüler laufen und bestimmen, wo das Geld hingehen soll.“

Da beim Verein Cochabamba – Hilfe für Bolivien der Kontakt zu der Einrichtung „Cereco“ völlig abgerissen ist, soll das Geld für die Unterstützung des Servicio de Voluntarias verwendet werden: Bei diesem Projekt werden Medikamente, besonders für krebskranke Kinder und Kinder mit Verbrennungen, beschafft und im städtischen Krankenhaus in Cochabamba die Ärmsten der Armen versorgt. Außerdem sollen die Gelder auch an die Kita „Compartir“ fließen, sagt die Vorsitzende Margarete Dörr. In eine maltherapeutische Woche in der Kunsthalle Emden soll das Geld bei der Mattisburg Hamburg fließen, die sich um traumatisierte oder missbrauchte Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren kümmert. „Diese Woche in Emden machen wir seit sechs Jahren. Die Kinder wohnen in der Jugendherberge und machen auch Ausflüge auf Borkum.“ Dafür werde das Geld benötigt. Bei der Kinderkrebshilfe soll das Geld beim Projekt Classisimo eingesetzt werden. „Die Krankenzimmer sind sehr klein“, sagt die Vorsitzende Meike Pollack. „Mutter oder Vater sollen direkt beim Kind bleiben können.“ Bisher sei nur Platz für ein Klappbett. „Doch die Zimmer können vergrößert werden. Da sind wir jetzt schon bei.“ Dafür könne das Geld sehr gut verwendet werden.

„Die Schüler werden zu Vorbildern. Das ist hochgradig lobenswert“, sagt Wilfried Korth, Präsident des Lions Clubs Wittingen.

Falls das Wetter den Organisatoren am 13. Juni einen Strich durch die Rechnung machen sollte, ist Dienstag, 17. Juni, als Ausweichtermin vorgesehen.

Von Paul Gerlach

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