Reichlich Eindrücke aus Schulleben

Hankensbütteler Gymnasium lässt sich hinter die Kulissen blicken

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Am Butiru-Stand gab es Infos aus Uganda und beim Losverkauf konnte man sich auch Bücher sichern.

Hankensbüttel – Es hatte etwas von einer Entdeckertour: Beim Tag der offenen Tür strömten gestern Nachmittag die Besucher ins Hankensbütteler Gymnasium – und bekamen einen bunten Einblick ins Schulleben.

Die musikalische Begrüßung und Einstimmung in der Mensa übernahmen die Schulchöre unter der Leitung von Henrike Dralle und Vera Bernstein sowie das Schulorchester mit Leiterin Vanessa Scholdei.

Schulleiterin Cornelia Röhrkasten und Christian Chmelensky (Sekundarstufe I) hießen die Gäste willkommen. „Ich freue mich riesig, dass so viele Interessierte hierher gelockt wurden“, sagte Röhrkasten. Sie empfahl den Gästen, in jede Ecke der Schule zu gehen.

Lehrerin Anja Toth-Hohmann (3.v.l.) führte die Besucher über das Schulgelände.

Anja Toth-Hohmann und Dennis-Christopher Bohm aus dem Kollegium übernahmen die Führungen über das Schulgelände. Die zukünftigen Fünftklässler konnten in kleinen Gruppen die Schule entdecken und wurden dabei von den Schulscouts begleitet. So gab es Schnupperunterricht, zum Beispiel in Latein und Französisch.

Auch das Fledermausprojekt (das IK berichtete) sowie das mathematisch-naturwissenschaftliche und das bilinguale Profil der Schule wurden vorgestellt. Chmelensky informierte über die Einschulung und vor allem das Ganztagsangebot.

Es gab mehrere Mitmach-Aktionen, etwa Experimente im Physikbereich oder bei den Schulsanitätern. Die Schulpartnerschaft samt Patenkindprogramm mit Cochabamba stellte sich im C-Gebäude vor. Es wurden Kunstwerke der Jahrgänge 5 bis 7 ausgestellt.

Hier war Köpfchen gefragt: Die Schach-AG unter Leitung von Sven Mayerhofer präsentierte sich ebenfalls.

Lesezeichen mit Hieroglyphen wurden mit der Fachgruppe Geschichte im D-Gebäude gebastelt. Dort waren auch das Patenkindprogramm Butiru und die Fachgruppe Erdkunde zu finden: Letzte stellte die Planung einer Reise in Deutschland vor. Sportlich ging es bei der Ruder-AG im C-Gebäude zu: Wer wollte, konnte sich dort am Ergometer verausgaben. Die Fachgruppe Mathematik, der Ganztagsbereich (AGs, Lernwerkstatt und Hausaufgabenbetreuung), die Streitschlichter und die Schulsozialarbeit präsentierten sich im C-Trakt. Das Mentorenprogramm wurde in der Mensa vorgestellt.

Ein bunter Info-Mix, der bei den Gästen gut ankam. Valentina Marko aus Hankensbüttel wird ihre elf Jahre alte Tochter Selena aufs Gymnasium gehen lassen („Ich hoffe, es ist eine gute Schule für sie“). Selenas Lehrer – sie besucht derzeit noch die Karl-Söhle-Schule – hätten das Gymnasium empfohlen.

Auch fürs Gymnasium entschieden haben sich Natalie Krugowich und ihr zehn Jahre alter Sohn Noel, der die Grundschule am Lerchenberg in Wesendorf besucht. „Wir haben uns alle Schulen in der Region angeschaut und das Gymnasium ist die beste“, sagt seine Mutter.

VON PAUL GERLACH

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