Leiterin Röhrkasten über erste Tage nach Ferien in Corona-Zeiten

Hankensbütteler Gymnasium: „Konferenzen waren bisher nicht nötig“

Cornelia Röhrkasten, Schulleiterin am Hankensbütteler Gymnasium, lobt nach dem Neustart nach den Ferien die Schüler und Kollegen für ihr Verhalten.
+
Cornelia Röhrkasten, Schulleiterin am Hankensbütteler Gymnasium, lobt nach dem Neustart nach den Ferien die Schüler und Kollegen für ihr Verhalten.

Hankensbüttel – Am Hankensbütteler Gymnasium ist nach dem Schulstart nach den Sommerferien „die Situation noch ganz gut“, sagt Schulleiterin Cornelia Röhrkasten über den eingeschränkten Regelbetrieb in Corona-Zeiten. Es sei eine Mischung aus Vorsicht und Unruhe.

Laut Röhrkasten gab es einige Quarantänefälle – aber alle von außerhalb der Schule durch das Umfeld der Schüler bedingt, im Privatbereich oder im Sportverein.

Generell sieht die Schulleiterin das Verhalten der Schüler „ganz positiv“, sie würden sich an die Regeln halten und man müsse sie auch nicht häufig daran erinnern. „Die Schüler sind glücklich, wieder hier zu sein. Das ist auch von den Kollegen zu hören.“

Während der Pausen sind die Zeiten und Flächen auf dem Schulhof weiterhin zugeordnet, berichtet Röhrkasten. Dass die Schüler die Masken dann abnehmen können, sei wichtig. Natürlich sei es aber insgesamt voll an der Schule, die Angst schwebe daher im Hintergrund. Es gebe einige Schüler, die nicht gerne die Maske tragen, will Röhrkasten nicht verhehlen, aber sie würden sich trotzdem daran halten.

So wenige Ausnahmen von der Maskenpflicht wie möglich, etwa durch ärztliches Attest – das sei das Ziel, damit die Lage nicht unübersichtlicher werde, sagt Röhrkasten. Es sei eine einheitliche Linie nötig, daher müsse der eine oder andere mal ermahnt werden.

„Ich soll bei Verstößen hart bestrafen“, hebt die Schulleiterin die Vorgaben seitens der Landesschulbehörde hervor. Als Erstes seien Erziehungsmaßnahmen vorgesehen, damit sich die Schüler verstärkt mit dem Thema auseinandersetzen. Im Wiederholungsfall könnten dann aber auch Ordnungskonferenzen angesetzt werden. „Bisher war das nicht nötig“, hält sie fest.

Röhrkasten hat auch des Öfteren mit sehr besorgten Eltern zu tun, insgesamt sei die Stimmung bei den Eltern aber sehr gut. Die Gesamtumsetzung der Maßnahmen werde gelobt, hat sie als Feedback erhalten. Von den Kollegen und Schülern gebe es Unterstützung. „Alle sind sehr bemüht, das lässt einen atmen.“ Die Schule mache das Beste aus der Situation – trotz der Unwägbarkeiten. VON PAUL GERLACH

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare