Schüler informieren sich über Berufsfelder

Hankensbütteler Gymnasium: Abitur – und dann?

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Die Hankensbütteler Gymnasiasten informierten sich gestern bei der Studien- und Berufsinformationsbörse über die Möglichkeiten für die Zeit nach der Schule. 34 Info-Angebote deckten eine breite Palette ab. Olaf Katzer von der Volkswagen-Akademie sprach zum Thema „Arbeiten bei VW – Mitgestalten der automobilen Zukunft“.

Hankensbüttel – Ein breiter Überblick für die richtige Entscheidung bei der Berufswahl: Vertreter von Unternehmen und Hochschulen haben gestern die Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 12 am Hankensbütteler Gymnasium umfassend über Tätigkeitsfelder und Studienfächer informiert.

Das IK hörte sich bei der 11. Studien- und Berufsinformationsbörse um, welchen beruflichen Weg einzelne Schüler einschlagen wollen. .

„Ich will Informatik studieren“, sagte Hannes Dell aus Steimke. Der 16-Jährige besucht die 10FL2 und hat die TU Braunschweig als Studienort im Blick. Naturwissenschaften seien genau sein Ding. Johannes Hawellek aus Hankensbüttel, der dieselbe Klasse besucht, möchte hingegen Architekt werden. An welche Uni es gehen soll, sei noch nicht klar.

Die Berufsinfobörse hält der 15-Jährige für „eine gute Idee“: So könne man über den Tellerrand hinausschauen und sich umschauen. Das sieht auch Marie Holzmann aus Groß Oesingen so: Die 17-Jährige aus der 10FLBI will gerne Humanmedizin studieren, um Chirurgin zu werden. Auch bei ihr ist die genaue Uni noch nicht ausgewählt. Gestern informierte sie sich unter anderem zum Studiengang Chiropraktik in Bad Oeynhausen.

Bei der Eröffnung der Börse in der Sporthalle hatte Schulleiterin Cornelia Röhrkasten zuvor den Schülern einen „spannenden Tag“ gewünscht. Sie bedankte sich bei den Firmen und Unis, dass diese ihre Botschafter an die Schule geschickt haben. Besonders freue sie sich darüber, dass unter den Referenten stets viele ehemalige Gymnasiasten sind.

Sie könnten wertvolle Tipps bei der Berufswahl geben, diese Nähe und Direktheit sei ein Vorteil der Börse. „Nehmt alles mit und fragt den Referenten Löcher in die Bäuche“, riet die Schulleiterin, und das ließen sich die Schüler auch nicht zweimal sagen. Olaf Katzer von der Volkswagen-Akademie ging im Anschluss in seinem Vortrag auf das Mitgestalten der automobilen Zukunft sowie das Arbeiten bei VW ein. Den zweiten Rahmenvortrag am Ende der Veranstaltung hielt Eike Fromhage von Bertrandt zum Thema „Theoretisch weiß ich praktisch sehr genau, was ich nach der Schule mache?!“

Ob Informatik, Augenoptik, Automobil- und Luftfahrtindustrie, Journalismus, Tourismusmanagement, Holzbau oder Polizeidienst – die Palette der 34 Info-Angebote war breit und vielfältig. Die Universitäten Hannover, Braunschweig und die Ostfalia standen den interessierten Schülern im G-Gebäude als Ansprechpartner zur Verfügung.

Lehrer und Infobörsen-Koordinator Thomas Hoffmann freute sich, dass auch bei der elften Auflage der Veranstaltung, die es mittlerweile seit 20 Jahren gibt, alles im Großen und Ganzen wieder gut funktioniert habe. „Das ist ein etabliertes Format.“ Erstmals dabei gewesen seien die IHK-Ausbildungsbotschafter.

VON PAUL GERLACH

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