Feier im Schneflinger Schützenholz

Abi-Party des Y-Jahrganges kurz vor Toresschluss

Schüler des Y-Jahrganges des Hankensbütteler Gymnasiums beim Rudern zum Seeräuberlied im Schneflinger Schützenholz.
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Zum Seeräuberlied ging es eine Etage tiefer.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
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Hankensbüttel/Schneflingen – Gerade so konnte die Ypsilon-Eskalation noch veranstaltet werden, denn seit Dienstag, 20. Juli, gelten kreisweit wieder härtere Einschränkungen wegen steigender Inzidenzzahlen. Am Freitagabend, 16. Juli, allerdings, als die Inzidenz erstmals wieder auf über 10 kletterte, stieg noch die Riesenparty des kommenden Hankensbütteler Abiturjahrgangs im Schneflinger Schützenholz.

Feiern, trinken, tanzen, reden, Freunde treffen – rund 500 Partygäste hatten sich am Schützenheim eingefunden, als DJ Cannonball die Musik aus allen Jahrzehnten präsentierte. Besonders beliebt waren harte Techno-Sounds, und auch die Boote zum passenden Seeräuberlied wurden aufgebaut. Während einige Gäste keinerlei Rücksicht auf die Sauberkeit ihrer Kleidung nahmen und sich auf den Waldboden setzten, um wie in einer Galeere zu rudern, übten andere sich im Stehend-Rudern. Spaß hatten beide Gruppen, nur das eine oder andere Getier in der näheren Umgebung wurde vom Musikbeben vertrieben.

Organisator Christoph Lemberger hatte alles – wie schon zuvor beim Abi-Ball und beim Weinfest in Knesebeck – nach den Vorschriften organisiert. So wurde das Schützenheim kurzfristig zum Testzentrum umfunktioniert. Denn wie vorher auch schon, galten die drei G: genesen, geimpft oder eben getestet. Viele Gäste hatten sich vorher schon einen negativen Text besorgt - samt der Eintrittskarte, die es nur im Vorverkauf gab, was die lange Schlange vor dem Einlass schnell kürzer werden ließ. Einlass war nur bis 23 Uhr. Dazu war die Luca-App zu aktivieren und der Spaß konnte beginnen – ohne Maske und ohne Abstand, aber natürlich mit Anstand. Wer das eingezäunte Party-Gelände verließ, durfte aus Sicherheitsgründen wegen der Vorschriften nicht mehr zurück.

„Da wir nun sowieso in die reguläre Sommerpause gehen, war das ungeachtet der nun wieder steigenden Inzidenz vorerst die letzte große öffentliche Party“, sagte Lemberger. Er hatte alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Denn nur, wenn die 7-Tages-Inzidenz bei unter 10 liegt, durfte die Party stattfinden.

(von Burkhard Ohse)

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