Feier in Knesebeck mit 500 Besuchern

Hankensbütteler Gymnasium: Abi-Ball trotz Pandemie

Abi-Ball des Tau-Jahrganges des Hankensbütteler Gymnasiums im Knesebecker Schützenhaus.
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Bilder wie aus Zeiten vor der Pandemie: Mit einem Hygienekonzept nutzte der Tau-Jahrgang des Hankensbütteler Gymnasiums die Möglichkeiten, die die aktuelle Corona-Verordnung bietet, und feierte in Knesebeck seinen Abi-Ball.

Hankensbüttel/Knesebeck – Gute Planung ist alles. Die Abiturienten des Tau-Jahrgangs des Hankensbütteler Gymnasiums feierten am Samstag, 3. Juli, einen rauschenden Abi-Ball - und das trotz der Pandemie. Möglich war das im Rahmen der Verordnungen, weil alles innerhalb von elf Tagen genau geregelt und organisiert worden war.

„Freitag kam die Verordnung heraus, am Montag hatten wir das Hygienekonzept fertig, am Dienstag lag es dem Landkreis vor, der das genehmigte“, erklärte Veranstalter Christoph Lemberger von NorthFlavor-Events, dessen Firma seit rund zehn Jahren die Abi-Bälle des Gymnasiums organisiert.

Dann erfolgte die Absprache mit der Schützengesellschaft in Knesebeck, deren Halle für den Ball vorgesehen war, und dann nahm man natürlich Kontakt zum Abiball-Komitee des Jahrgangs auf. Einem Abiball in „Disco-Version“ stand nun nichts mehr im Wege. Es gab einen Kartenvorverkauf, feste Zeitslots für den Eintritt, die Registrierung mit der Luca-App, und gefordert war ein Nachweis über eines der drei G: genesen, geimpft oder getestet. Wer das nicht bieten konnte, der konnte gleich vor Ort an der mobilen Teststation einen Selbsttest vornehmen. Dazu galt es, Eintrittskarte und Personalausweis vorzuzeigen, und los ging’s. Der Veranstalter hatte mit dem Testzentrum in Wesendorf kooperiert und Vereinbarungen über Sonderöffnungszeiten getroffen.

Im Saal fühlte es sich an wie in Vor-Pandemie-Zeiten. Die Zahl der Gäste lag bei rund 500 – etwa halb so viele wie sonst, wenn der Ball öffentlich ist, sagte Lemberger. Während im Schützenhaus DJ Niklas von „the mates group“ für musikalische Stimmung sorgte und sich die Gäste vor ihm auf der Tanzfläche austobten, war außerhalb des Hauses eine ebenso große Fläche vorbereitet, gut abgetrennt vom öffentlichen Raum. In der lauen Sommernacht hatten sich die Abiturienten und auch einige Lehrer noch viel zu erzählen, entweder über die Schulzeit oder die Pläne für die Zukunft.

„Das Wetter spielt mit“, freute sich Lemberger. Die Gäste konnten aufgrund der umfangreichen Maßnahmen auch auf die Masken und Abstandsregel verzichten. Das Personal des Veranstalters hatte dagegen Maskenpflicht. Zu den ganzen Vorkehrungen wurde einmal pro Stunde durchgelüftet, dazu die Musik gestoppt. Nachbarohren wurden so geschont. Beim DJ stand zudem eine Kohlendioxid-Ampel. Auf Essen und Tischbedienung musste verzichtet werden. „Das kann jeder selber organisieren“, sagte Lemberger. Für Getränke war derweil gesorgt.

Gute Laune und den Willen zum Feiern hatten die Gäste selber mitgebracht. Mit dem Konzept sollen auch das Weinfest am kommenden Freitag und Samstag, 9. und 10. Juli, an derselben Stelle sowie die Abi-Party „Y-Eskalation“ des Ypsilon-Jahrganges des Hankensbütteler Gymnasiums im Schneflinger Schützenhaus am Freitag, 16. Juli, möglich sein. Weitere Fotos vom Abiball: www.az-online.de.

(von Burkhard Ohse)

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