Hankensbütteler Gemeinderat will andere Entsorgungsmöglichkeit nutzen

Ärger um Altkleidercontainer

Der Hankensbütteler Gemeinderat tagte in der Turnhalle der Wiethornschule
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Der Hankensbütteler Gemeinderat diskutierte über Altkleidercontainer
  • VonBurkhard Ohse
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Hankensbüttel – Einer Änderung des Bebauungsplans „Emmer Feld II“ im Ortsteil Hankensbüttel stimmte der Hankensbütteler Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend bei einer Enthaltung zu.

In dem als Sondergebiet deklarierten Areal müssen die Kapazitäten von Lagerhallen erweitert werden, da sich die Vorgaben für die Landwirte geändert haben, erklärte Bürgermeister Dirk Köllner (CDU). Konkret soll ein weiteres Gärrestlager errichtet werden. „Die Produkte müssen länger gelagert werden. Daher sind größere Kapazitäten nötig“, sagte Köllner. Claudia Schulze (WIH) wollte wissen, ob Umweltverträglichkeitsprüfungen vorgenommen wurden, da Emissionen von Ammoniak oder Schwefelwasserstoff anfallen könnten. „Der Bebauungsplan wird vom Landkreis geprüft. Dazu gehört auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung“, wurde ihr bedeutet.

Ärger gibt es über die Altkleidercontainer an der Jugendherberge. Dort werden immer wieder Müllsäcke abgelagert. Thomas Sordel (SPD) berichtete, dass das sogar unter seinen Augen geschehen sei. „Das stört die Verursacher nicht einmal, wenn andere es sehen.“ Er wollte die Kosten ermittelt sehen, die anfallen, wenn der Bauhof diesbezüglich aktiv wird, um den Müll zu beseitigen. Zudem wollte er die Container abgebaut sehen. Auf die Container sei man nicht angewiesen, da es ausreichende Möglichkeiten gebe, Altkleider einer weiteren Verwendung zuzuführen. Auch Ingrid Wrede (FDP) sprach sich dafür aus, die Container ganz zu entfernen. „Das sieht erbärmlich aus. Und das Problem wird es an anderer Stelle ebenfalls geben“, mutmaßte sie. Am Ende entschied der Rat, den Verkehrsausschuss zu beauftragen, vor Ort einen anderen Standort zu suchen, der geeignet sei.

Der bereits im Verwaltungsausschuss gefasste Entschluss, eine weitere Laterne Am Kleiberwall auf Höhe des Hauses Nummer 9 zu errichten, wurde dagegen vom Rat gekippt. Zu teuer, fanden mehrere Ratsmitglieder zu den 5 000 Euro Kosten. Nun soll nach anderen Alternativen gesucht werden, um für eine Ausleuchtung zu sorgen. In dem Zusammenhang fragte Wrede, wann die Laterne am Hohlweg aufgestellt wird. „Das hat der Rat bereits vor drei Jahren beschlossen“, erinnerte sie. Ebenfalls im Verwaltungsausschuss war der Beschluss gefasst worden, den Landkreis um eine Entschärfung der Gefahrensituation im Bereich der Bushaltestelle Emmer Dorfstraße in Emmen vorzunehmen. So wie sie momentan angelegt ist, stelle sie eine Gefahr für die mit dem Schulbus fahrenden Kinder dar. Es fehle etwa eine Querungshilfe. Der Rat sei aufgefordert, durch die Verwaltung verkehrsberuhigende Maßnahmen beim Kreis als Straßenbaulastträger zu beantragen. „Die Gemeinde unterstützt das Anliegen der Eltern“, sagte Köllner. Wie Claudia Schulze mitteilte, weise bereits ein Banner an einem privaten Zaun auf die Gefahr hin.

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