Haushaltslage „nicht rosig“

Hankensbüttel droht Minus von 1 Million Euro

Der Bauausschuss der Gemeinde Hankensbüttel rechnet mit einem Haushaltsminus von einer Million Euro
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Der Bauausschuss der Gemeinde Hankensbüttel tagte in der Gymnastikhalle der Karl-Söhle-Schule.
  • Paul Gerlach
    vonPaul Gerlach
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Hankensbüttel – Corona ist nicht die einzige Herausforderung: Auch finanziell droht 2021 für die Gemeinde Hankensbüttel ein äußerst kniffeliges Jahr zu werden. Im Haushaltsplan wird von einem Fehlbedarf von rund 1 Million Euro ausgegangen. Im Jahr zuvor waren es etwa 540 000 Euro Minus gewesen, also gut die Hälfte. „Der Haushalt ist nicht so rosig“, sagte Bürgermeister Dirk Köllner. Im Bauausschuss am Dienstag kamen Mehrkosten durch eine Verteuerung bei der Sedimententsorgung im Zuge der Sanierung des Isenhagener Sees zutage, gleichzeitig wurde aber die Baustraße für das neue Baugebiet in Emmen als Projekt auf 2022 verschoben (weiterer Bericht folgt) – und dadurch diese Investition in 2021 eingespart.

Heinz Gödecke von der Verwaltung teilte mit, dass die Kosten für die Entsorgung des Sedimentes sich von 300- auf 400 000 Euro erhöhen werden. Eine 90-prozentige Förderung sei aber so gut wie sicher, wurde ihm gesagt, nur der Bescheid sei noch nicht da. Für die Gemeinde würden demnach 40 000 Euro an Kosten verbleiben.

Die 410 000 Euro für die Baumaßnahmen beim neuen Baugebiet in Emmen sollen nach dem Willen des Ausschusses erst im nächsten Haushalt veranschlagt werden, denn auch die Baustraße sei erst für 2022 nötig. Momentan sei dort noch viel Bautätigkeit. 200 000 Euro davon fließen durch die Grundstücksverkäufe an die Gemeinde zurück.

Der Haushaltsplan wurde vom Bauausschuss einstimmig an den Rat empfohlen.

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