Ratsleute stimmen Querungshilfe zu

Hankensbütteler B 244-Kreisel: Grünes Licht für Zebrastreifen?

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Am B 244-Kreisel in Hankensbüttel soll nach dem Willen des Gemeinderates ein Zebrastreifen geschaffen werden – ein vielfach geäußerter Bürgerwunsch.

Hankensbüttel – Entscheidend wird am Ende sein, was der Landkreis Gifhorn von dem Ganzen hält: Doch der Hankensbütteler Rat hat sich kürzlich einstimmig dafür ausgesprochen, dass am B 244-Kreisel ein Zebrastreifen als Querungshilfe geschaffen werden soll (das IK berichtete).

Das ist ein vielfach geäußerter Bürgerwunsch. „Wir sind dafür“, hielt Bürgermeister Dirk Köllner (CDU) bei der Sitzung fest. „Was der Kreis dann daraus macht, müssen wir sehen.“ Ingrid Wrede (FDP) sprach sich klar für den Zebrastreifen aus: Sie sieht den Bedarf eindeutig als gegeben an: „Ich bin für die Querungshilfe.“ Gleich nach dem Kreiselverkehr sei diese nötig, denn dies sei eine problematische Stelle.

Darauf wies auch Monika Geertsema (SPD) hin. Die Ratsfrau betonte: „Viel Tempo ist dort im Spiel. Das ist eine gefährliche Ecke.“ Dementsprechend erhofft sich Reinhard Weißmann (WIH) von dem Zebrastreifen einen großen Gewinn. Er sei sich sicher, dass dieser auch Beachtung durch die Verkehrsteilnehmer finden werde.

Thomas Sordel (SPD) sagte zu den Plänen, dass diese grundsätzlich nicht neu seien. Die Ecke sei in der Tat gefährlich, man müsse aber schauen, was der Kreis dazu sagt.

Falls kein Zebrastreifen zustande kommen sollte, betonte eine Bürgerin, dass dann Schilder in beiden Richtungen an der Stelle aufgestellt werden müssten, die auf die Kinder hinweisen, die dort die Straße überqueren wollen. Das Aufstellen von Schildern sei wiederum auch Sache des Landkreises, gab Bürgermeister Köllner zu bedenken.

Die Bürgerin ergänzte, dass durch mehr Kinder im Neubaugebiet „Lehmkuhlenweg II“ auch immer mehr Kinder am Kreisel queren müssen. Allein in der Straße Zum Schackenteich sind nach Angaben der Verwaltung 22 Kinder bis 14 Jahre gemeldet. Ein Faktor, der bei der Entscheidung des Kreises sicherlich eine Rolle spielen wird.

VON PAUL GERLACH

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