Fahrenkamp: Neu statt „erbärmlich“

Hankensbüttel: Für weitere Sanierungen sollen 30.000 Euro investiert werden

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Die Straße Fahrenkamp in Hankensbüttel soll saniert werden: Sie ist laut Verwaltung in einem „ziemlich erbärmlichen Zustand“. Die Kommune möchte die Sanierung mit den geplanten Arbeiten durch den Wasserverband Gifhorn an der Kanalisation zusammenlegen. 

Hankensbüttel/Emmen – In Hankensbüttel kommen sechs Straßen für eine Sanierung als Komplettpaket in Frage. Zudem soll die Straße Fahrenkamp repariert werden und der Wirtschaftsweg Unterer Moordamm in Emmen auf Vordermann gebracht werden.

Bei Goethestraße, Amtsweg (von Möbelmeyer bis Wiesenweg runter), Lehmkuhlenweg, Krummer Weg, Am Hohlweg und Alter Schulweg soll eine Oberflächenbehandlung im Splitt-Verfahren erfolgen.

Dadurch sollen sechs der Straßen mit dem größten Unterhaltungsbedarf für die nächsten Jahre hergestellt werden, so die Verwaltung. 30.000 Euro sollen dafür in die Hand genommen werden. Bei den Straßen Hohe Luft und Windmühlenweg sei keine Sanierung mit herkömmlichen Mitteln möglich: Dort müsse tatsächlich über einen Neuausbau von Grund auf nachgedacht werden.

Die Oberflächenbehandlung bei den sechs genannten Straßen empfahl jetzt der Verkehrsausschuss einstimmig. Dafür sollen Angebote eingeholt werden. Dirk Nie-buhr (CDU) sagte: „Es ist höchste Eisenbahn. Wir sollten das machen.“

Einmütige Empfehlungen durch das Gremium gab es auch bei den zwei weiteren Vorhaben. So soll die Straße Fahrenkamp saniert werden. Hintergrund ist, dass der Wasserverband Gifhorn in diesem Jahr die Trennung des Mischwasserkanals beabsichtigt – und zwar im Bereich der Straßen Fahrenkamp, Breslauer Straße, Berliner Straße und Danziger Straße.

Ein Planer soll mit den Vorplanungen bei der Straße Fahrenkamp beauftragt werden. Die Oberfläche soll hergestellt und die Seitenräume mitangefasst werden. Auch der Bürgersteig soll in diesem Zug gleich mitausgebaut werden. Henning Buhr (CDU) schlug vor, dass man gleich auch mit wenig Aufwand Pflaster einbringen könne. „Wir sollten uns die Kosten dafür anschauen und dann darüber entscheiden.“ Nie-buhr sprach sich dafür aus, auch die Delle in der Ostpreußenstraße gleich mitzuerledigen.

Angefasst werden soll auch der Untere Moordamm in Emmen. „Teils ist er gar nicht mehr vorhanden“, sagte Hinrich Schulze (CDU). Die geschätzten Kosten für eine Sanierung liegen laut Dieter Krzykowski von der Verwaltung bei 40.000 Euro. „Der Moordamm ist immer wieder Thema. Wir müssen dringend handeln“, sagt Niebuhr mit Blick auf die Verkehrssicherungspflicht.

Auch beim Repker Weg sei eine Sanierung angezeigt, betonte Schulze bei der Ausschusssitzung. „Sonst fliegt uns irgendwann die Straße um die Ohren.“ Beim Oerreler Weg – zwischen dem Lohnunternehmen Busse und der Emmer Dorfstraße – sehe das genauso aus, fügte Buhr hinzu.

VON PAUL GERLACH

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