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Hankensbüttel und Bokel: Neue Kriterien für Flächenpläne

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Von: Pascal Patrick Pfaff

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Skizze der Fläche für die Photovoltaik-Anlagen bei Hankensbüttel.
Auf der Skizze ist die Fläche für Photovoltaik-Anlagen bei Hankensbüttel zu sehen. Die Auswahl eines Planungsbüros für die Ausarbeitung der Planungsunterlagen ist dabei noch nicht erfolgt. © Green Energy 3000 GmbH

Hankensbüttel/Bokel – Wie das IK bereits berichtete, sind südwestlich von Hankensbüttel und nördlich von Bokel Flächen vorgehalten, die der Bebauung von Photovoltaik-Anlagen dienen sollen (Größe: 101 000 beziehungsweise 26 500 Quadratmeter). Was den hierfür notwendigen Flächennutzungsplan betrifft, so hat der Hankensbütteler Samtgemeinderat nun einstimmig entschieden, schnellstmöglich mit den Mitgliedsgemeinden einen Kriterienkatalog zur Änderung dieses Plans auszuarbeiten und diesen darin erneut in den Gremien zu beraten.

Laut Landesraumordnungsprogramm (LROP) handelt es sich bei den Flächen um „Vorbehaltsgebiete für Landwirtschaft“ – eine Bebauung mit Photovoltaik-Anlagen ist derzeit somit noch nicht zulässig. Aktuell sind deshalb die Gebiete bei Hankensbüttel und Bokel noch nicht im Flächennutzungsplan überplant.

Es geht dabei einerseits um eine Fläche an der Hankensbütteler Ortsausfahrt in Richtung Repke, links an der Abzweigung Elwerathstraße. Andererseits um ein Gebiet bei Bokel, umrahmt vom Gosemühlenweg im Osten und der Bokeler Straße in Süden.

Nötig: Diskussion über Photovoltaik-Anlagen

Derzeit wird das LROP fortgeschrieben. In diesem Zuge soll auch die Regelung zu den Photovoltaik-Anlagen überarbeitet werden. Daraus könnte sich eine Änderung der Rechtslage ergeben. Die Abstimmung des Samtgemeinderats zugunsten einer Änderung des Flächennutzungsplans kann somit als Reaktion auf die momentanen rechtlichen Entwicklungen gelesen werden.

Samtgemeindebürgermeister Henning Evers betonte denn auch, wie wichtig es in Anbetracht der gegenwärtigen Energiekrise sei, die Diskussion über Photovoltaik-Anlagen zu vertiefen. Es gehe auch darum, das Thema in der und durch die Verwaltung „zügig abzuarbeiten, sich aber auch nicht treiben zu lassen.“

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