Beim A-Gebäude wird von Kosten in Höhe von 450.000 Euro ausgegangen

Hankensbüttel: Sanierung der Karl-Söhle-Schule startet und wird teurer

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Mit dem Gerüstbau ging es jetzt los: An der Hankensbütteler Karl-Söhle-Schule hat die Sanierung des A-Gebäudes begonnen. Die Kosten haben sich von erwarteten 380.000 auf 450.000 Euro gesteigert. 

Hankensbüttel – Bei der Hankensbütteler Karl-Söhle-Schule hat mit dem Gerüstbau jetzt die Sanierung des A-Gebäudes begonnen. Das Dach und die Gauben, die Fenster sowie der Sockelbereich sind an der Reihe. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Oktober andauern.

Die Sanierung, die ursprünglich auf 380.000 Euro kalkuliert worden war, wird nun wohl ungefähr 450.000 Euro kosten. Es gibt 320 000 Euro an Fördergeldern.

Bei dem historischen, denkmalgeschützten Bauwerk sollen bekanntlich die Fenster im bauzeitlichen Stil wiederhergestellt werden. Das Gebäude von Architekt Otto Haesler gilt als architektonisches Dokument der Bewegung des Neuen Bauens und „kulturelles Erbe des Nordkreises“.

Heinz Gödecke von der Verwaltung erläuterte gegenüber dem IK, dass die betroffenen Fenster nicht einfach ausgetauscht werden, sondern ausgebaut und restauriert werden. Sie müssten etwa im Nachhinein die gleiche Farbe wie vorher aufweisen. Die entsprechenden Aufträge für die Sanierung hätten alle vergeben werden können. Insbesondere im Sockelbereich des Gebäudes gebe es noch einiges zu tun.

„Wir sind froh, dass wir Fachfirmen gefunden haben, die die Arbeiten fachgerecht erledigen können“, sagt Gödecke. Er zeigt sich überzeugt: „Das wird ein schickes Gebäude.“ Natürlich würden die Maßnahmen aber auch „richtig Geld kosten“. Die Firmen hätten bekanntermaßen derzeit die Auftragsbücher voll. „Bis Oktober sind die geplanten Arbeiten hoffentlich durch.“

Die Samtgemeinde steht in Sachen Sanierung eng in Kontakt mit Diplom-Ingenieurin Cordula Reulecke vom Landesamt für Denkmalpflege. So hatte Reulecke auch bei der Auswahl der Planungsbüros mit der speziell gefragten Fachkompetenz unterstützt. Das Landesamt begleitet das Vorhaben auch weiterhin.

Christina Schulze, Schulleiterin

Die tatsächlichen Arbeiten sollen so getaktet werden, dass der Schulalltag so wenig wie möglich beeinträchtigt wird. Im A-Gebäude ist in erster Linie die Verwaltung untergebracht, aber dort werden von den Schülern und Lehrern auch die PC-Räume, der Stille- und Entspannungsraum sowie der Musikraum genutzt. Laut Leiterin Christina Schulze werde es an der Schule zwar Einschränkungen durch die Bauarbeiten geben, aber der Unterricht könne stattfinden. Das sei ihr zugesichert worden. Der Gerüstbau sei in dieser Woche noch nicht abgeschlossen worden, Anfang nächster Woche solle es aber soweit sein, sagte Schulze.

VON PAUL GERLACH

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