Raum für Gebete und Andachten

Hankensbüttel: In der St. Pankratiuskirche hat sich viel getan

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Der Blick auf das neue Lesepult und die bereits zuvor neu angeschafften Stühle: Auch im Zusammenspiel mit dem Chorraum herrscht dort nun ein einheitlicher Stil vor.

Hankensbüttel – In der Hankensbütteler St. Pankratiuskirche ist nun die Umgestaltung des Innenbereiches abgeschlossen worden. Mit Mitteln des freiwilligen Kirchgeldes war im vergangenen Jahr der kleine Raum nördlich des Altarbereiches renoviert worden.

Die restlichen Arbeiten wurden mit dem Anbringen der Lampen jetzt fertiggestellt.

Somit kann der Raum wieder für kleine Andachten und Gebete genutzt werden. Bereits ab nächsten Freitag, 8. März, werden in der Kirche die „Passionsandachten im Nebengelass“ aufgenommen. „Damit wollen wir in der Passionszeit beginnen“, sagt Pastor Jan Wutkewicz, der Besucher herzlich dazu einlädt. In den sechs Wochen vor Ostern wird dort jeweils freitags um 18 Uhr eine halbstündige Andacht gefeiert. „Das ist ein neuer Versuch, um etwas Besonderes zu gestalten.“

Pastor Jan Wutkewicz im fertiggestellten, aber nicht beheizten Raum neben dem Chorraum: 20 bis 30 Sitzplätze sollen dort Gelegenheit für Gebete und kleine Andachten bieten. Es werden Decken für Besucher bereitgelegt.

Die Kirche am Samstag entfällt in dieser Zeit – bis auf die Taizé-Andacht in der Isenhagener Klosterkirche. Da das Nebengelass nicht beheizt ist, sollten Besucher je nach Witterung auf angemessen warme Kleidung achten. Laut Wutkewicz bietet der Raum Platz für 20 bis 30 Sitzgelegenheiten. Von dort aus lässt sich die Christusfigur im Chorraum sehr gut betrachten.

Für Wutkewicz wird auf diese Weise das Beleuchtungskonzept für den Chorraum verwirklicht. Jede der Lampen sei dabei einzeln angesteuert worden, um den Chorraum mit allen Feinheiten und in allen Ecken auszuleuchten. So wirke, insbesondere von oben betrachtet, in dem Altarraum jetzt alles viel plastischer, etwa das Taufbecken. Man könne nun auf die wertvollen Elemente des Altarraums hinweisen, die vorher im Halbdunkel gelegen hätten.

Im Nebengelass ist laut Wutkewicz noch ein Altaraufsatz vorgesehen. Ansonsten sei dort gemalert und der Boden erneuert worden. Damit ist gleichzeitig auch der komplette Innenbereich der Kirche nun auf dem gewünschten Stand und die Umgestaltung somit vollendet. Denn auch ein neues Lesepult wurde inzwischen angeschafft, dessen warmer Holzton sich gut in den Chorraum einfügt und der zu den bereits angeschafften Stühlen in den ersten Reihen passt.

VON PAUL GERLACH

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