Interfraktionelle Sitzung soll einberufen werden 

Hankensbüttel: Noch Klärungsbedarf bei Baugebiet „Lehmkuhlenweg III“

Geplantes Hankensbütteler Baugebiet „Lehmkuhlenweg III“ (hier die vorgesehene Fläche).
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Großes Thema im Bauausschuss: das Hankensbütteler Baugebiet „Lehmkuhlenweg III“ (hier die vorgesehene Fläche).
  • Ulrich Bleuel
    VonUlrich Bleuel
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Hankensbüttel – Mit zwei Bebauungsplänen befasste sich der Hankensbütteler Bauausschuss am Dienstagabend, 24. August. Nach ersten eingebrachten Anregungen war über den Entwurf des Bebauungsplanes „Lehmkuhlenweg III“ zu beraten. Das ausgewiesene Baugebiet schließt sich unmittelbar an die bereits gänzlich veräußerten Bauplätze im Bereich „Lehmkuhlenweg II“ an. Mit der vorliegenden Planung soll in Hankensbüttel eine anhaltende Nachfrage nach Bauland befriedigt werden, um junge, ortsansässige Bauwillige vor Ort halten zu können.

Mit dem Entwurf und der Begründung zum Bebauungsplan indes konnte man sich im Ausschuss nicht so recht anfreunden. Thomas Sordel (SPD) fehlte es an mit dem Planungsbüro besprochenen Anregungen hinsichtlich vorzuhaltender sozial gerechter Mietwohnungen, kleinerer Grundstücke oder auch Vergabebestimmungen. „Es gibt hier einen Klärungsbedarf, der mit der leider nicht anwesenden Planerin noch abzusprechen ist.“ Dirk Köllner (CDU) regte an, den geplanten Kinderspielplatz mehr in Richtung Osten zu verlegen.

Auf verschieden begründeten Anträgen von Sordel, Köllner und Reinhard Weißmann (WIH) auf Absetzung des Tagesordnungspunktes hin einigte man sich, dem Entwurf in der vorliegenden Form zunächst nicht zuzustimmen und stattdessen in einer kurzfristig einzuberufenden interfraktionellen Sitzung mit dem Planungsbüro und der Verwaltung das weitere Verfahren abzuklären.

Die Erörterung des B-Planes „Emmer Feld II“ hingegen verlief relativ schnell. Im südöstlichen Außenbereich von Hankensbüttel plant eine GmbH am bereits vorhandenen Lagerbecken für Rübenmus-Silage und einem Gärrestlager die Errichtung eines weiteren Gärrestlagers. Zur Rechtssicherheit wünscht der Investor die Aufstellung eines B-Planes, dessen Kosten von ihm erstattet werden.

Die Aufstellung wurde vom Gremium empfohlen. Mit der Ausarbeitung der Planunterlagen wird das Planungsbüro Schwerdt aus Braunschweig beauftragt. Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange wird umgesetzt.

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