Gespräche mit Landkreis und Landjugend folgen

Hankensbüttel: Neue Vereinbarung bei K 7-Kreisel?

Kreisel an der K 7 bei Hankensbüttel Richtung Oerrel.
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Für die Gestaltung des Kreisels an der K 7 soll eine neue Pflegevereinbarung her. Die Gemeinde Hankensbüttel wird dazu das Gespräch mit dem Landkreis Gifhorn und der Landjugend suchen.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
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Hankensbüttel – Über kurz oder lang gibt es wohl eine neue Pflegevereinbarung für die Gestaltung des Hankensbütteler Kreisels an der K 7 Richtung Oerrel. Verwaltung und Politik wollen für die Gemeinde dazu Gespräche mit dem Landkreis Gifhorn und der Landjugend führen.

Vor Abschluss dieser Gespräche wird keine politische Entscheidung in der Angelegenheit fallen. Der entsprechende Tagesordnungspunkt war im Verkehrsausschuss zuletzt vertagt worden. Das Ziel der Kommune ist es jedenfalls, dass die Gestaltung des Kreisel nach Möglichkeit in die Hand der Gemeinde wandert.

Pflegeleicht soll er sein

Dass das Thema grundsätzlich überhaupt wieder auf der Agenda des Ausschusses aufgetaucht war, lag an einem Antrag von Ratsfrau Elisabeth van Werde. Sie hatte bei der Gemeinde beantragt, den Kreisel mit einer Blühpflanzenmischung zu versehen – wie beim Kuckucksweg im vergangenen Jahr. Ziel sei es, die Pflege zu erleichtern und kostengünstiger zu gestalten. Die Otter-Figuren aus Edelstahl sollten repräsentativ erhalten bleiben. Vorteile laut des Antrages: eine schöne Optik über einen langen Zeitraum, die Pflegeleichtigkeit (es müsse nur einmal jährlich gesät und geschnitten werden) und das Ganze diene der Artenvielfalt. Die Pflege des Kreisels sollte, so van Werde, arbeitsteilig zwischen Landkreis und Gemeinde zustande kommen.

Bürgermeister Dirk Köllner sagte im Ausschuss, dass es darauf hinaus laufen könnte, dass der Kreis den Kreisel einmal im Jahr pflegt und die Gemeinde mindestens einmal jährlich. Der Bauhof, der um eine Person aufgestockt werde, müsse dies leisten. Welche Pflanzen zum Einsatz kommen, müsse abgesprochen werden.

Auch Regenwasserspeicher?

Claudia Schulze (CDU) brachte die Option eines Regenwasserspeichers für den Kreisel als Option ins Spiel. Dieser müsse definitiv wieder „schön hergerichtet“ werden.

Der Tenor im Gremium war, dass etwas Pflegeleichtes angezeigt ist. Denn ohnehin würden die Aufgaben für den Bauhof immer mehr, sagte Thomas Sordel (SPD).

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