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Hankensbüttel: Neue Küche im Ludwig-Harms-Haus ist fertiggestellt

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Von: Paul Gerlach

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Bauleiter Oliver Sander (l.) und Pastor Jörn Kremeike in der neuen Küche des Ludwig-Harms-Hauses in Hankensbüttel.
Bauleiter Oliver Sander (l.) und Pastor Jörn Kremeike in der neuen Küche des Ludwig-Harms-Hauses in Hankensbüttel. © Gerlach, Paul

Hankensbüttel – Im Hankensbütteler Ludwig-Harms-Haus ist die neue Küche fertig gestellt worden. Die Baumaßnahmen sind beendet und der Raum wurde im Zuge des Gemeindefestes am Sonntag, 30. Oktober, (das IK berichtete) eingeweiht. Der Grund für den Umbau war der Platzbedarf.

Die alte Küche bot nur Platz für wenige Menschen und der angrenzende Leseraum wurde kaum noch genutzt. Die neue Küche ist hell, freundlich und lichtdurchflutet. Sie ist deutlich größer als die alte, da die Trennwand zwischen der alten Küche und dem Leseraum entfernt wurde. Der Durchbruch zum Flur blieb erhalten.

Reibungsloser Ablauf

Bei der Auswahl der handwerklichen Unternehmen wurden fast ausschließlich hiesige Unternehmen beauftragt, sagt Bauleiter Oliver Sander. Ein Grund dafür war, dass das Angebot des lokalen Möbelunternehmens das günstigste war und damit den Zuschlag für das Projekt erhielt. Außerdem musste der Umbau der Küche zügig ablaufen, sodass man auf regionale Unternehmen mit kurzen Wegen setzen wollte. „Nur der Bodenleger kam aus Braunschweig”, so Sander. Die Fertigstellung musste nach dem Eingang des Förderbescheides durch das Amt für regionale Landesentwicklung im Mai zügig bis zum 30. September abgewickelt werden. Da die Bauarbeiten reibungslos abliefen, konnte der Zeitplan eingehalten werden.

Beim Gemeindefest „hat sich der neue Tresen als Ablagefläche und Ausgabestelle direkt bewährt”, sagte Kremeike. Die Küche ist unter anderem mit einem Backofen, einem Kühlschrank, einer Gewerbespülmaschine und einer Mikrowelle ausgestattet. In den Hängeschränken ist eine indirekte Beleuchtung installiert, an der Decke befinden sich Spots mit Bewegungsmelder, was Energiekosten spart. Durch das Entfernen der Trennwand hat die neue Küche eine längere Fensterfront. Sie lässt den Raum ganz anders und offener wirken, so Sander, der sich bei den Handwerkern und der Kirchengemeinde für die gute Zusammenarbeit bedankt. Menschen, die zwischen Kirche und Ludwig-Harms-Haus hindurchgehen, können durch die Fensterflächen weit ins Gebäude blicken. Das Ganze wirkt somit einladend und nach außen hin, was beim gesamten Konzept von Anfang an ein wichtiges Ziel war.

Das Inventar der Küche wurde durch den Finanzausschuss des Kirchenkreises gefördert. Zusätzlich wurde zur Finanzierung das freiwillige Kirchengeld der letzten zwei Jahre genutzt. „Die Küche ist von allen für alle”, so Kremeike zu den Spenden der Bürger. Die Küche kann von sämtlichen Gruppen genutzt werden, beispielsweise für den DRK-Mittagstisch oder die Seniorennachmittage. Der Pastor bedankt sich bei allen am Projekt Beteiligten – bei Küster Andrej Maier und insbesondere bei den Mitgliedern des Küchenausschusses, der aus Gudrun Hawellek, Brigitte Merwitz, Anke Eggers sowie Silke Schmidt und Britta Schöneweiß vom Kirchenvorstand bestand. Auch das Gifhorner Kirchenamt, insbesondere Fachbereichsleiterin Anja Rulf, unterstützte das Projekt bei der Planung und in Sachen Antragstellung. Kremeike und Sander zeigen sich mit dem Projekt und dessen Umsetzung zufrieden. Nicht nur der zeitliche, auch der finanzielle Rahmen wurde trotz aller Herausforderungen eingehalten. ho/pg

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