Besichtigung durch Samtgemeinderat

Hankensbüttel: Neue Kita an Schulstraße eingeweiht

Mitglieder des Hankensbütteler Samtgemeinderates bei der Besichtigung der Außenanlagen der neuen Kita an der Schulstraße.
+
Schwer beeindruckt zeigten sich die Mitglieder des Hankensbütteler Samtgemeinderates von der Gestaltung der neuen Kita an der Schulstraße.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
    schließen

Hankensbüttel – Freude und Stolz in Hankensbüttel: Die neue Kita an der Schulstraße – seit Anfang Oktober in Betrieb – wurde am 27. Oktober eingeweiht. Noch sind einige Restarbeiten zu erledigen, aber die Verantwortlichen und am Bau Beteiligten führten bei einer Besichtigung die Samtgemeinderatsmitglieder und Rathausmitarbeiter durchs prachtvolle Gebäude. 35 Krippen- und 82 Kitakinder werden dort von einem 21-köpfigen Team pädagogisch betreut. 

Ein Riesenprojekt für Hankensbüttel steht damit kurz vor dem Abschluss: Für die Kinder und Mitarbeiter in der Kita ist es ein Neuanfang und der Beginn von etwas Großem. Davon verschafften sich die Mitglieder des Samtgemeinderates bei der Besichtigung und kleinen Feierstunde einen Einblick.

Von einem „Prachtgebäude“ sprach der scheidende Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel. Es gebe einen Riesenbedarf an Plätzen, diesem sei man mit dem Neubau nachgekommen. „Er passt sich gut in die Gegend ein – entgegen mancher Kritik.“ Im Mai soll bekanntlich noch ein Tag der offenen Tür als große Einweihung folgen – dann sicherlich auch mit den am Bau beteiligten Handwerkern, die am 27. Oktober wegen des Pandemie-bedingt kleinen Kreises nicht dabei sein konnten.

Die Kita glänzt mit schönen Außenanlagen und kraftvollen Farben im Innenbereich. Es wurde sehr viel mit Holz als Baustoff gearbeitet. Vier Meter Höhenunterschied im Gelände mussten überwunden werden, wie Michael Köllner von der Planschmiede 2KS ausführte. Die neue Kita-Leiterin Marion Wallmann-Dreyer freut sich, dass die Kita direkt im Ort platziert wurde. So könnten die Kinder alles zu Fuß erkunden, man habe ein gutes Netzwerk mit Partnern direkt vor Ort und die Anbindung an die Karl-Söhle-Schule sei weiterhin gegeben. „Sie hatten eine wunderschöne Vision“, sagte sie an die Ratsmitglieder gerichtet. Auch wenn zwischendurch Geduld bei der Suche nach Lösungen gefragt gewesen sei – „es ist insgesamt ein sehr gelungenes Projekt.“ Die Kinder seien „richtig heiß“ auf den Einzug gewesen.

Die neue Kita wurde durch Schwierigkeiten wie Kurzarbeit, Liefer- und Materialengpässe einen Monat später als geplant eingeweiht – nur einen Monat, wie Taebel angesichts der Herausforderungen durch Corona und der Erschwernisse für den Bau im Winter herausstellte. „Das ist eine herausragende Leistung.“ Manche Handwerker seien ausgefallen, andere dafür eingesprungen. Teils sei unter Flutlicht gearbeitet worden.

Dass die „Hermeline“-Gruppe noch in der Kulturscheune verbleibt, sei von Anfang so geplant gewesen, sagte Taebel. Durch den Neubau stünden nun Kita-Plätze „über den Durst“ zur Verfügung. Er freue sich, dass die Kita jetzt mit Leben gefüllt sei und dankte allen Beteiligten in den Firmen, bei der Planschmiede 2KS und im Rathaus sowie den Ratsmitgliedern. Der Kostenrahmen von 5,8 Millionen für den Neubau werde voraussichtlich eingehalten. „Das klappt ganz gut“, sagte Taebel – auch wenn noch einige Schlussrechnungen ausstehen. „Die Kita ist gut und schön geworden. Wir haben die richtige Entscheidung getroffen.“

Das sah auch Karin Single, scheidende Leiterin des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie beim DRK-Kreisverband, so. Sie sorgte mit dafür, dass die neue Kita gleichzeitig Familienzentrum ist. Das Familienbüro wird dort an zwei Tagen in der Woche vertreten sein, verbunden damit ist ein umfassendes Beratungsangebot für Eltern. „Das passt gut in das schöne, neue Gebäude“, sagte Single. Der Kleiderladen werde für Familien mit wenig Geld Vorräte, etwa an Babyausstattung, vorhalten. Der Neubau sei eine „gute Entscheidung für die Hankensbütteler Kinder“.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare