Verkehrsberuhigung als Ziel

Hankensbüttel: Maßnahmenpaket für Uhlenhorst

Straße Uhlenhorst in Hankensbüttel.
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Am Uhlenhorst in Hankensbüttel soll eine Verkehrsberuhigung her: Die Gemeinde greift bei ihrem Maßnahmenpaket viele Wünsche der Anlieger auf. Dazu gehören unter anderem eine Einzäunung des Spielplatzes und „Anlieger frei“-Schilder – aber keine „singenden“ Markierungen.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
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Hankensbüttel – Anwohner der Straße Uhlenhorst in Hankensbüttel hatten sich bekanntlich für eine Verkehrsberuhigung starkgemacht (das IK berichtete). Die Gemeinde Hankensbüttel kommt dem nun mit einem Maßnahmenpaket nach: Dieses umfasst alle Wünsche der Anlieger – bis auf den nach „singenden“ Fahrbahnmarkierungen.

Einstimmig wurde beschlossen, dass der dortige Spielplatz eingezäunt wird (80 bis 100 Zentimeter hoch). Zwei Bänke sollen auf dem Spielplatz aufgestellt werden, möglichst hinten in der Nähe des neuen Klettergerüstes. Ein Schild „Anlieger frei“ soll zur Verkehrsberuhigung an der Kreuzung Uhlenhorst/Kukucksweg, ein weiteres Am Kleiberwall an der Einmündung zum Uhlenhorst aufgestellt werden. Für alle anderen Verkehrsteilnehmer ist demnach die Durchfahrt verboten, wie auf Nachfrage von Thomas Sordel (SPD) von Bürgermeister Dirk Köllner ausgeführt wurde. Als weitere Maßnahme sollen zwei Warnfiguren, sogenannte Straßenbuddys, die auf spielende Kinder aufmerksam machen, aufgestellt werden.

In puncto „singende Fahrbahnmarkierungen“ hatte Ratsfrau Elisabeth van Werde zuvor bei der Sitzung bekundet, dass sie diesen Wunsch der Anlieger „nicht schlecht“ finden würde. Dirk Niebuhr (CDU) verwies auf Erfahrungen von einigen Leuten, dass die „singenden“ Markierungen bei Innerorts-Geschwindigkeiten „nicht so viel bringen“ wie auf Kreis- oder Bundesstraßen. Dem schloss sich Hinrich Schulze (CDU) an. „Sie haben nicht den Effekt.“ Man solle daher erstmal die anderen Maßnahmen ausprobieren.

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