Ratsherr Uwe Weber bemängelt die Standorte / Taebel: „Jeder hat Möglichkeit, sich zu informieren“

Hankensbüttel: Kritik an Zustand und Position der Bekanntmachungskästen

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Ratsherr Uwe Weber kritisiert den Zustand der Bekanntmachungskästen in Hankensbüttel – hier am Ochsenmarkt. Rathaus-Chef Andreas Taebel weist das zurück.

Hankensbüttel – Bei den Bekanntmachungskästen in Hankensbüttel bemängelt der Samtgemeinde-Ratsherr Uwe Weber (BLH) deren Zustand und die Standorte. Rathaus-Chef Andreas Taebel weist die Kritik zurück.

„Wer geht dort schon lang?“, stellt Weber als Frage in den Raum.

Für ihn stehe fest, dass die Bekanntmachungskästen, in denen Informationen für die Bürger bekannt gegeben werden müssen, abseits der normalen täglichen Wege der Bürger stehen. Auch seien sie in der Winterzeit – ob defekt oder ausgeschaltet – unbeleuchtet gewesen und somit das Lesen der Informationen nur schwer möglich gewesen. Laut Taebel funktioniert bei beiden Kästen mittlerweile die Beleuchtung.

„Der zweite Kasten an der Celler Straße/Am Ochsenmarkt ist vielen Bürgerinnen und Bürgern total unbekannt, da er abseitig steht“, sagt Weber. In Emmen seien die Scheiben durch Feuchtigkeit oft stark beschlagen. Offenbar gehe man im Rathaus davon aus, dass sich alle Bürger heute per Internet informieren. Dies sei aber nicht der Fall, da es eine große Anzahl älterer Bürger gebe, die kein Internet haben bzw. auch nicht wollen.

Weber kann sich daher andere und bessere Lösungen bei der Standortwahl und im Sinne der jederzeitigen Lesbarkeit vorstellen, etwa am Discounter mitten im Ortskern, da Leute aus allen Dörfern dort einkaufen. Das fördere das Demokratieverständnis.

Taebel betont auf IK-Anfrage zu der Gesamtthematik, dass die entsprechenden Informationen auch digital veröffentlicht werden. „Jeder hat die Möglichkeit, sich zu informieren“, unterstreicht der Rathaus-Chef. Ob der Standort am Ochsenmarkt optimal und prädestiniert ist, sei die Frage, so Taebel. Der Kasten am Rathaus sei aber definitiv zentral positioniert. Abgesehen von Webers Kritik, habe sich noch niemand in dieser Sache im Rathaus zu Wort gemeldet. „Wir sehen es daher in keiner Weise so, wie Herr Weber es geschildert hat.“ Auch durch die Berichterstattung in der Zeitung und durch Besucher, die an den Sitzungen teilnehmen, würden wichtige Informationen in die Bevölkerung weitergetragen.  pg

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