IK-AUSBLICK 2019: Samtgemeinde hat kostenintensive Projekte vor der Brust

Hankensbüttel: Investitionen in allen Bereichen geplant

+
An der Hankensbütteler Wiethornschule lindert sich durch das Aufstellen des lange herbeigesehnten Containers die Raumnot. „Wir brauchen den Raum“, betont Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel.

Samtgemeinde Hankensbüttel – Kostenintensive Projekte stehen für die Samtgemeinde Hankensbüttel in diesem Jahr an: Investiert wird in nahezu allen Bereichen.

Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel gibt einen Überblick.

• Kitas: Beim 5,8-Millionen-Euro-Kita-Neubau an der Hankensbütteler Schulstraße sind die Gewerke vergeben, teilt der Rathaus-Chef mit. Die Baugenehmigung liegt noch nicht vor. Sobald sie da ist, kann es losgehen, so Taebel. Die Fertigstellung sei für August 2020 angepeilt.

Beim Steinhorster Krippenanbau will die Samtgemeinde 479 000 Euro investieren. Außerdem kann sich Taebel vorstellen, dass die neue Kita im Wald bei Alt-Isenhagen am Elbe-Seitenkanal eine dauerhafte Einrichtung werden könnte. Entsprechende Gespräche sollen mit der Stadt Wittingen geführt werden.

• Dorfentwicklung: Beim Neubau des Generationentreffs samt Feuerwehrhaus in Wierstorf ist der Roh- und Hochbau fast fertig, die Innenarbeiten stehen noch aus. Die durch einen Bürger eingereichte Nachbarschaftsklage sei abgelehnt worden, so Taebel. Die Maßnahme Zum Kluxfeld in Emmen durch die Gemeinde Hankensbüttel werde vom Rathaus mitbetreut. Sie sei zu gut drei Vierteln fertig.

Für den Maseler Friedhof liegt die Förderzusage noch nicht vor. Der Zaun soll erneuert werden, die Wege sollen mit wassergebundener Decke instandgesetzt werden. 70.000 Euro sollen investiert werden.

• Schulen: Bei der Sprakensehler Grundschule soll der Ganztagsbetrieb eingeführt werden. In dem von der Kirche übertragenen Häuschen soll laut Taebel ein Teil der Schüler beschult werden, auch die Mensa wird dort untergebracht. In der Schule fällt die eine oder andere Baumaßnahme an.

Bei der Hankensbütteler Karl-Söhle-Schule werden in diesem Jahr über 500 000 Euro investiert. So steht die Sanierung des A-Gebäudes (Dach, Fenster und Innenbereich) an. Im Anschluss an die Fenstersanierung im Mai und Juni soll noch der Innenbereich energetisch saniert werden. Diese Arbeiten sollen in den Ferien stattfinden. Im B- und C-Gebäude stehen Brandschutzmaßnahmen an.

• Infrastruktur: Das Unterhaltungs- und Bewirtschaftungsbudget liegt für 2019 bei 700.000 Euro. „Es gibt auch ganz viele kleine Projekte“, so Taebel. Etwa der Sportsolarboden im Waldbad, der noch vor Saisonbeginn ausgetauscht werden soll.

VON PAUL GERLACH

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare