Absage wegen Planungsunsicherheit

Hankensbüttel: Heidmärkerfest erst 2023 wieder

Hankensbütteler Heidmärkerfest bei der Auflage in 2019.
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2019 war das Hankensbütteler Heidmärkerfest zum bislang letzten Mal gestiegen. Die Bürger müssen Corona-bedingt in diesem Jahr darauf verzichten. Die Planungen werden nun auf die Auflage in 2023 ausgerichtet.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
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Hankensbüttel – Es ist eine traurige Nachricht für alle Fans des Hankensbütteler Heidmärkerfestes: Die beliebte Veranstaltung muss in diesem Jahr Corona-bedingt ausfallen. Das teilte Bürgermeister Dirk Köllner bei der jüngsten Ratssitzung mit. 2022 ist das Weinfest turnusgemäß an der Reihe, 2023 soll dann wieder mit voller Kraft das Heidmärkerfest gefeiert werden.

Die Absage in diesem Jahr sei zwar schade, aber nicht zu ändern, sagt Köllner im IK-Gespräch. Das grundsätzliche Problem: Es war keine fixe Planung möglich, die Organisation daher mit Unsicherheiten behaftet. Von daher sei keine andere Option als die Absage geblieben. Eigentlich hätte man spätestens im April voll einsteigen müssen, um noch ausreichend Vorbereitungszeit für das Fest zu haben. Doch zu diesem Zeitpunkt war noch nicht abzusehen, welche Corona-Einschränkungen noch gelten würden. Das machte die Planung letztlich unmöglich.

Der Arbeitskreis hatte sich bereits mehrfach getroffen, berichtete Köllner. Immer wieder sei über die Umsetzung nachgedacht worden, es seien auch schon Verhandlungen mit Musikgruppen geführt worden. „Wir wussten aber nicht, was zulässig ist – insbesondere, was die Musikgruppen am Samstagabend angeht“, so Köllner. Musikzug, Spielmannszug und Tanzgruppen wären für gewöhnlich dabei gewesen. „Wir konnten nicht absehen, wie es am ersten Samstag im August ausschauen wird“, bedauert der Bürgermeister. Auch die Gastronomen oder Aussteller, die etwa ihre Handwerkskunst – ob Gestricktes, Geklöppeltes oder Getöpfertes – anbieten wollten, hätten keine Planungssicherheit gehabt. Das gelte ebenso für die Budenbetreiber.

„Mit halber Kraft macht es keinen Sinn“, sagt Köllner. Dabei hatte man sich so einiges vorgenommen und wollte die Attraktivität der Veranstaltung gezielt steigern. „Dafür wollen wir nun unsere volle Energie in die Auflage in 2023 hineinstecken“, kündigt der Bürgermeister an.

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