Unterstützung aus der Landwirtschaft

Hankensbüttel: „Guter Start“ für Bau des HSV-Vereinsheims

Die Helfer des SV Hankensbüttel und hiesige Landwirte als Unterstützung auf der Fläche des neuen HSV-Vereinsheims an der Schmiedestraße (im Hintergrund einige Treckergespanne).
+
Mit Maschinen, schwerem Gerät und Manpower starteten am Samstag, 10. Juli, die Arbeiten für das „Jahrhundertprojekt des HSV“: den Bau des neuen Vereinsheims an der Schmiedestraße. Voraussichtlich ab diesem Herbst baut die Gemeinde dann die drei Fußballplätze.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
    schließen

Hankensbüttel – Für den SV Hankensbüttel als Verein, aber auch für den Ort ist es eine Riesensache: Am Samstag, 10. Juli, haben am Gewerbegebiet an der Schmiedestraße die Arbeiten für den Bau des neuen Vereinsheims („Haus der Vereine“) begonnen – mit tatkräftiger Unterstützung von hiesigen Landwirten.

Der Regen vom Freitag, 9. Juli, erschwerte das Vorhaben: Die Helfer ließen sich von den Herausforderungen durch das Wetter aber nicht beirren. Es stand zwar Wasser auf einem Teil des Geländes, aber nach dem Abschieben konnte mit den eigentlichen Arbeiten fortgefahren werden. Und das nicht zu knapp: Das Team umfasste 17, 18 Leute, darunter fünf Fahrer. Weitere Helfer sind aber gerne gesehen, sagte Holger Reihl, Abteilungsleiter Fußball beim HSV. Schließlich wird das Projekt noch über die nächsten anderthalb Jahre weitergehen. Für diesen Aufruf werden auch noch Flyer verteilt werden. Der HSV hofft auf breite Unterstützung durch die Bevölkerung, Reihl baut darauf, dass sich eine Eigendynamik entwickelt.

„Es war ein guter Start“, sagte Reihl über den Samstag. Trotz des Matsches durch den Regen sei man „erstaunlich gut“ vorangekommen. „Wir freuen uns, dass es losgeht.“ Die Bilanz des ersten Tages konnte sich sehen lassen, wie man auch an den Zahlen ablesen konnte: 3500 Kubikmeter Mutterboden wurden abgeschoben. 500 Kubikmeter Füllsand wurden herangekarrt. Außerdem wurden 400 Kubikmeter Mineralgemisch eingebracht. Nicht von ungefähr: Denn es werden 2000 bis 2500 Quadratmeter an Parkplatz-Flächen geschaffen werden. Den Rest der angrenzenden Fläche wird das neue Vereinsheim einnehmen, ein fünf Meter breiter Weg wird drumherum führen, sagt Reihl.

An den nächsten Samstagen wird weitergearbeitet werden, denn gerade am Anfang wird noch viel an Technik und Geräten benötigt. Wenn die Bodenplatte erstmal gesetzt ist, wird es mehr auf Handarbeit (und damit viele helfende Hände) ankommen. Und ab voraussichtlich diesem Herbst wird sich die Gemeinde dann um den Bau der drei geplanten Fußballplätze kümmern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare