Am Gewerbegebiet sollen zwei große Plätze, ein Kleinfeld und ein Sportheim entstehen

Hankensbüttel: Grünes Licht für neue HSV-Anlage

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Aus zwei neuen Sportplätzen, einem Kleinfeld und einem Sportheim setzt sich die geplante Sportanlage des SV Hankensbüttel im Bereich des Gewerbegebietes Oerreler Straße zusammen.

Hankensbüttel. Der SV Hankensbüttel (HSV) will eine neue Sportanlage im Bereich des Gewerbegebietes Oerreler Straße errichten (das IK berichtete mehrfach): Sie umfasst zwei Sportplätze, ein Kleinfeld und ein Sportheim.

Einmütig empfahl der Samtgemeinde-Bauausschuss an den Samtgemeinderat, dass der Flächennutzungsplan entsprechend geändert werden soll. Sämtliche Kosten erstattet der Grundstückseigentümer, in diesem Fall also die Gemeinde Hankensbüttel. Die Öffentlichkeit und die Träger öffentlicher Belange sollen frühzeitig beteiligt werden. Der Geltungsbereich der F-Planänderung umfasst ein derzeitiges Sondergebiet „Lager und Verkauf“ und einen unbeplanten Weg.

Ausschussvorsitzender Dirk Köllner (CDU), gleichzeitig auch Hankensbütteler Bürgermeister, schilderte die HSV-Situation: Der Verein habe bald nur noch den Jungbluth-Platz für den Trainingsbetrieb übrig, da der zweite Platz durch den geplanten Turnhallen-Neubau für das Gymnasium im Ackmann-Stadion (das IK berichtete) wegfalle. Verschärfend kommt hinzu, dass das Vereinsheim im Oktober 2015 abgebrannt war.

Der HSV deckt im Jugendfußball mit seinem Einzugsgebiet fast die gesamte Samtgemeinde ab: Laut Köllner sind dort junge Kicker aus Hankensbüttel und Emmen sowie aus den Gemeinden Obernholz, Dedelstorf und Sprakensehl aktiv. „Ein neuer Platz reicht nicht“, verdeutlicht Köllner den Bedarf. „Wir als Samtgemeinde stehen dahinter.“ Man stelle dem Verein das Grundstück zur Verfügung, der HSV müsse dann die Gebäudekosten tragen. „Das ist deren Jahrhundertchance“, hielt Köllner fest. Das Kleinfeld werde voraussichtlich als Trainings- oder Jugendplatz genutzt.

Von Paul Gerlach

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