Samtgemeinde-Bauausschuss begrüßt geplante Kita an der Schulstraße

Hankensbüttel: Ja zu großem Millionenprojekt

An der Hankensbütteler Schulstraße laufen im hinteren Teil des Geländes Abrissarbeiten, ab Juli soll dann auch im vorderen Bereich kräftig gewerkelt werden, wenn die Kita gebaut wird.
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An der Hankensbütteler Schulstraße laufen im hinteren Teil des Geländes Abrissarbeiten, ab Juli soll dann auch im vorderen Bereich kräftig gewerkelt werden, wenn die Kita gebaut wird.
  • Paul Gerlach
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Hankensbüttel. Volle Zustimmung gab es für das millionenschwere Projekt jetzt im Bauausschuss der Samtgemeinde Hankensbüttel:

Die Planschmiede 2KS und das Architekturbüro Bolle+Baron-Lütje (Gravenhorst) hatten zuvor in dem Gremium die antragsreifen Entwürfe für die geplante Kita an der Schulstraße (das IK berichtete mehrfach) vorgelegt.

So sieht der Entwurf für die geplante Kita aus.

Der Bauantrag für das 5,8 Millionen-Vorhaben soll nun Ende dieses Monats oder spätestens Anfang Dezember beim Landkreis Gifhorn eingereicht werden. Thomas Schultz, Geschäftsführer der Planschmiede, zeigte sich überzeugt, dass die jetzige Planung so genehmigt werden wird. Alles sei abgestimmt und baurechtlich abgeklärt.

Der Zeitplan ist sehr ehrgeizig und es sind keine Ausfallzeiten vorgesehen. Ein langer Winter würde die Planung verhageln. Im Februar soll die öffentliche Ausschreibung erfolgen, im Juli ist der Baustart vorgesehen, und für das dritte oder vierte Quartal 2020 ist die Übergabe des fertigen Gebäudes angepeilt.

Im Erdgeschoss werden das Foyer, ein teilbarer Speisesaal, die Küche, Büros, Technikräume, ein Gesprächsraum oder auch das Stuhllager zu finden sein. Über eine Treppe oder mittels eines Aufzuges geht es ins Obergeschoss: Dort sind Gruppen-, Personal-, Bewegungs- und Ruheräume. Das Essen für die Kinder wird angeliefert. Bei den Fassaden war Klinker die Vorgabe. „Dieses sehr große Gebäude passt sich in das Gelände ein“, erläutert Schultz.

Bei der Energieversorgung ist eine Photovoltaikanlage samt Batteriespeicher auf dem Dach angedacht. Eine dezentrale Warmwasserversorgung ist vorgesehen. Eine Luftwärmepumpe kommt zum Einsatz.

Bis zu 125 Kinder, in fünf Gruppen untergebracht, werden in der Kita betreut. Daher gilt es, einen großzügigen Außenbereich zu schaffen: Um die Gestaltung des vorgesehenen Parkplatzes (mit 40 Stellplätzen) sowie des Außengeländes der Kita kümmerte sich das Architekturbüro aus Gravenhorst. Der Vorplatz soll ein Treffpunkt für die Generationen werden, etwa durch gemeinsames Gärtnern. Zentrales Element des Vorplatzes werden ein- und ausschaltbare Wasserspiel-Fontänen sein.

Auf der Freifläche wird es einen Spielhügel, eine Sandspielfläche, Sitzstufen, verschiedene Spielgeräte sowie jeweils Rückzugs-Gärten/Ruhebereiche für die Kinder und fürs Personal geben. Von der Mühlenstraße aus gibt es zwei Zufahrten auf den Parkplatz, der Zugang erfolgt auch über den Mehrgenerationenplatz.

Von Paul Gerlach

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