„Pflaume“, „Elton“ und „Hoëcker“

Hankensbüttel feiert Heidmärkerfest

+
Eingeleitet wurde das allzweijährliche Heidmärkerfest vom Musikzug.

Hankensbüttel – Elton konnte nicht, Bernhard Hoëcker konnte nicht, Kai Pflaume auch nicht.

Der Ersatz war mehr als gleichwertig bei „Wer weiß denn sowas?“ Das beliebte Fernsehquiz gab es am Samstagabend in Hankensbüttel auch auf der Bühne des Heidmärkerfests auf dem Platz der Partnerschaften nach der Einführung des Musikzugs und der Begrüßung durch Bürgermeister Dirk Köllner.

Zu Beginn zierte sich das Publikum noch, aber nach und nach kamen nach lockerer Aufforderung von Moderator Thorsten „Kai Pflaume“ Hiemisch jeweils 20 Personen zusammen, die die beiden Rateteams, Steffen „Hoëcker“ Schulze zusammen mit Laura Dreyer als Vertreter des Theater und Karnevalsvereins Emmen und Holger „Elton“ Plieth sowie Bilinda alias Andreas Kahrens vom Bühnenspielverein, unterstützten.

Spannend ging es beim Spiel „Wer weiß denn sowas?“ zu.
Gar nicht so einfach: Ein Paar Umdrehungen und dann kopfüber Dosenwerfen.

Nicht nur da war Mitmachen angesagt, vor allem am Sonntag im Musental gab es etliches, was Kindern und den Familien Spaß machte. Ob Dosenwerfen nach etlichen Umdrehungen im Flugzeugrumpf, gleich daneben die Alternative ohne Bewegung, Sitzen im Segelflugzeug, Sandsackzielwurf oder einmal Platz nehmen auf einem echten Polizeimotorrad. Das war vor allem für die Jüngsten ein Hit. Da zückte so manche Oma ihr Smartphone für den Nachwuchspolizisten. Echte Polizeibeamte waren auch vor Ort. Hans-Heinrich Kubsch und Liane Jäger informierten die volljährigen Besucher über Rettungsgasse und Sicherheit im Straßenverkehr, und als dann „Im Land der Drachen und Elfen“ aufgeführt wurde, waren die Plätze vor der Puppenspielbühne voll besetzt.

Oben auf dem Weg zum Platz der Patenschaften gab es etliche Stände mit Kunsthandwerk und Leckereien, und am Eingang zur Festmeile hatte sich die Feuerwehr positioniert. Auch hier saßen die kleinen Steppkes und Mädchen gerne hinter dem Lenkrad der großen roten Autos oder versuchten sich im Zielspritzen mit der Handpumpe. Auch so mancher ältere Besucher blieb stehen und ließ sich Einzelheiten der Technik erklären.

Der Frauenchor mit Verstärkung von Martin Kasprzyck sang am Sonntag.

Musik gab es auch. Rockte am Samstagabend nach dem Quiz noch die Wolfsburger Gruppe Music One M1 mit Coversongs die Bühne, so lag am Sonntag nach dem Freiluftgottesdienst mit Pastorin Monika Krösche und Thomas Dallendörfer der Schwerpunkt eher auf Chor- und Blasmusik. Der Musikzug Emmen, der Männerchor, der Chor „Neue Melodie“, der Frauenchor oder die Volkstanzgruppe Repke/Dedelstorf zeigten Tanz und spielten bekannte Melodien. Der Bühnenspielverein war mit Kindertanz und dem Showtanz der „Cheers“ gleich zweimal vertreten. Einzelunterhalter Louis Cordes, die Kartoffelsäcke aus Emmen, Sport Point und die Tanzschule Nico Lembke mit Linedance und flotten Country-Rhythmen vervollständigten das Programm.

Einen Dank für die Vorbereitung gab es für das Organisationsteam von Bürgermeister Dirk Köllner.

Ein Lob und jeweils ein Fläschchen hatte es am Samstag von Köllner für das Organisationsteam, dem Arbeitskreis Heidmärkerfest, gegeben. Die Ehrenamtlichen und Verwaltungs-Mitarbeiter hatten seit Januar geplant.

VON BURKHARD OHSE

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare